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"Tour de Verkehrswende"

Radler fordern Lernen von Paris

Dülmen

Der Eiffelturm machte auf dem Overbergplatz Station. Nicht das Original natürlich, sondern eine rund 1,80 große Kopie aus Pappe. Mitgebracht hatten den kleinen Tour Eiffel rund 30 Radler, die sich für eine Verkehrswende einsetzen - in Deutschland, nicht in Frankreich. Dass sie eine Kopie des Pariser Wahrzeichens mit sich führten, hatte dennoch seinen Grund.

Von Christian Besse

Der Eiffelturm "rastete" auf dem Overbergplatz in Dülmen. Foto: Christian Besse

Der Pariser Eiffelturm machte am gestrigen Montag auf dem Overbergplatz Station. Nicht das Original natürlich, sondern eine rund 1,80 große Kopie aus Pappe. Mitgebracht hatten den kleinen Tour Eiffel rund 30 Radler, die am Morgen in Haltern am See gestartet waren und nach einer Mittagspause in der Tiberstadt weiter Richtung Sendenhorst radelten.

Es war die zweite von 13 Tagesetappen der „Tour de Verkehrswende“, die am Sonntag in Essen gestartet war und am 2. September, einem Donnerstag, die Bundeshauptstadt erreichen will. „Wir wollen Paris nach Berlin bringen“, so Antje Heinrich vom Tour-Organisator „Changing Cities“, der sich einen Wandel der Verkehrspolitik hin zu mehr Klimafreundlichkeit, weniger Lärm und Feinstaub auf die Fahne geschrieben hat.

Warum Heinrich „Paris“ und nicht „Essen“ sagte? Weil sich die „Tour de Verkehrswende“ an den Erfolgen von Anne Hidalgo orientiere, die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, die seit 2014 eine konsequente Mobilitätswende an der Seine eingeleitet habe, erklärte Ragnhild Sörensen, ebenfalls vom Tour-Organisator „Changing Cities“. „Das zeigt, dass man mit der Verkehrswende Wahlen gewinnen kann.“

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