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Maisernte in diesem Jahr erfolgreicher

Qualität muss sich noch zeigen

Dülmen

Die Landwirte blicken auf eine erfolgreichere Maisernte zurück, als es 2020 und auch 2019 der Fall war, wo monatelange Hitze das Wachstum auf den Feldern beeinträchtigte. Nun muss sich aber noch zeigen, ob der Mais trotz weniger Sonnenstunden auch eine gute Qualität aufweist.

Von Christian Besse

Auf eine bessere Maisernte als in den vergangenen beiden Jahren können die Landwirte schauen. Foto: Archiv

Die Landwirte blicken auf eine erfolgreichere Maisernte zurück, als es 2020 und auch 2019 der Fall war, wo monatelange Hitze das Wachstum auf den Feldern beeinträchtigte. „Der Mais hat viel Wasser gehabt und viel Ertrag gebracht“, sagt Henrik Ruhoff, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Dülmen, auf Nachfrage der DZ über die zurückliegenden Monate.

Rundum zufrieden sind die Landwirte dennoch nicht. Denn war in den beiden vorangegangenen Jahren der weitgehend ausbleibende Regen das Problem, waren es nun die zu wenigen Sonnenstunden. „Die Menge ist da, ob auch der Gehalt gut ist, muss sich noch zeigen“, sagt Ruhoff in Bezug auf die geernteten Maispflanzen. Denn: Wenn zu wenig Energie im Mais sei, müsse zum Tierfutter noch Getreide oder Kraftfutter hinzugefügt werden. Und das koste natürlich zusätzlich.

Verarbeitung läuft noch

Im Moment werde der Mais noch verarbeitet. „Die Letzten sind am Häckseln, die Ersten sind am Dreschen“, sagt der Sprecher der Landwirte. Beim Häckseln wird die ganze Pflanze geerntet, geeignet für die Produktion von Rindvieh-Futter oder Biogas. Der gedroschene Mais wird zu Schweinefutter verarbeitet.

Zu Ende seien die Tätigkeiten auf dem Feld damit aber noch nicht, so Ruhoff. Die Arbeiten für die Wintergerste seien zwar fast abgeschlossen, dann aber müsse noch der Winterweizen gesät werden.

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