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Leitantrag Erneuerbare Energien

Nun entscheidet der Hauptausschuss

Dülmen

Grüne und CDU hatten im Umweltausschuss einen Leitantrag zum Thema Erneuerbare Energien eingebracht. Die Abstimmung wurde auf den Hauptausschuss verschoben. Den SPD und FDP stellten Ergänzungsanträge.

Von Patrick Hülsheger

Die Leitlinien für die Erneuerbaren Energien werden nun um Vorschläge von SPD und FDP ergänzt und im Hauptausschuss beraten. Foto: Archiv

22 Punkte umfasst der Leitantrag zu Erneuerbaren Energien, den CDU und Grüne in den Umweltausschuss einbrachten. Verabschiedet wurde dieser aber noch nicht. Denn da die SPD und FDP Ergänzungsanträge einbrachten, wird das Thema nun komplett im Hauptausschuss am kommenden Dienstag (17.15 Uhr, Sitzungssaal einsA) diskutiert.

Ergänzungen von SPD und FDP

Die SPD sah den Vorschlag durchaus positiv, hatte aber als Tischvorlage vier Änderungen und eine Ergänzung eingebracht. So soll die Stadt nicht nur bis Ende 2025 125 Megawatt (MW) aus erneuerbaren Energiequellen als Ausbauziel formulieren, sondern auch mittel- und langfristige Ziele von 250 MW (bis 2030) und 300 MW (bis 2035). Der Photovoltaik-Fördertopf soll um weitere 50.000 Euro aufgestockt werden, um eine mögliche, erhöhte Nachfrage zu decken.

Die FDP begrüßte den Entwurf ebenfalls. „Vor allem, dass sich die CDU bewegt“, kommentierte Christian Wohlgemuth. Allerdings sei der Antrag nicht der große Wurf. „Wenn man das Klimaschutzkonzept 2.0 darüber legt, sind da schon noch Lücken.“ Unter anderem fehlten die Themen Energiespeicherung und Geothermie. Immerhin habe er beim Stellenplan (der Antrag sieht eine zusätzliche halbe Stelle vor) Schlimmeres erwartet.

Weitere Berichterstattung zum Thema in der Donnerstagsausgabe der DZ.

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