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DLRG-Teams halfen im Hochwasser-Gebiet

„Müssen Einsatz jetzt verarbeiten“

Dülmen

Die Ortsgruppe Dülmen der DLRG hat zwei Teams in die Hochwasser-Gebiete entsandt, um dort zu helfen. Jetzt sind sie wieder zurück - und müssen ihre Eindrücke verarbeiten.

Von Beena Shaikh

Die Dülmener Teams der DLRG halfen bei der Hochwasser-Katastrophe in Hagen und Erftstadt. Foto: dpa/Symbolbild

Viele Eindrücke haben die beiden Dülmener Teams der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus den Hochwassergebieten mitgebracht. Das berichtet Pressesprecher Roland Löhnert. Einen Tauchtrupp und einen Kommandotrupp hatte die Ortsgruppe in die Städte Hagen und Erftstadt entsendet.

Die insgesamt acht Personen halfen unter anderem dabei, Menschen aus ihren Häusern und aus einem Krankenhaus zu befreien, die noch immer dort ausharren mussten.

Hilfe für Helfer

Die beiden Teams sind mittlerweile wieder in Dülmen und müssen die gewonnenen Eindrücke nun verarbeiten. „Obwohl der Einsatz selbst positiv verlaufen ist“, erklärt Löhnert, „war das für alle eine sehr schlimme Situation. Unsere Teams haben Dinge gesehen, die nun erst mal verarbeitet werden müssen.“

Damit die Helfer mit den Erinnerungen nicht allein sind, habe der Landesverband der DLRG dafür Kriseninterventionsteams bereitgestellt, die bei psychosomatischen Problemen für die Helfer da sind.

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