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Grüne und SPD wollen Aktionen für den Frieden fortsetzen

Montagsdemos ja, aber nicht jede Woche

Dülmen

"Bis auf Weiteres wird es keine Aktionen am Montag vor dem Löwen geben“, so Florian Kübber, Fraktionssprecher der Grünen. Seit Anfang Januar stand er – bis auf die Osterpause – jeden Montag mit Vertretern von Grünen, SPD und vielen Bürgern vor dem Löwen.

Für Frieden und Solidarität mit der Ukraine wird in Dülmen auch weiterhin demonstriert werden - aber nicht mehr jeden Montagabend. Foto: Hans Ramberg/Archiv

„Zuerst war das klare Ziel, auf die von NPD-Mitgliedern unterwanderten Spaziergänger hinzuweisen und auch einen deutlichen Gegenpol zu schaffen – etwa bei der Aufklärung zur Impfung“, so Kübber.

Dann sei der Ukrainekonflikt gekommen. „Seit Februar kam der Wunsch dazu, das Friedensthema einzubauen – was auch Sinn gemacht hat, da es ein fürchterlicher Krieg in Europa ist und weil den Spaziergängern auch etwas die Grundlage für ihren Marsch fehlte.“

Dabei spielt Kübber auf die Diskussion um die Impfpflicht an oder die Lockerung der Maskenregeln. „Eigentlich weiß ich gar nicht mehr genau, wofür die Menschen überhaupt auf die Straße gehen.“ Dass die Spaziergänger weiter durch die Stadt ziehen und auch vor dem Löwen Halt machen, ist Kübber bewusst. „Wir hoffen, dass sich dieser heterogene Haufen irgendwann von selbst zerlegt. "

Das Ukraine-Thema wird bei Kübber aber nicht fallen gelassen. „Wir werden in unregelmäßigen Abständen Aktionen für den Frieden und die Solidarität in Dülmen und in Europa auf die Beine stellen und vor den Sommerferien noch eine Montagsdemo anbieten.“

Wer Ideen hat für die nächste Aktion (Rahmenprogramm, Formate und ähnliches), kann sich bei Florian Kübber unter kontakt@florian-kuebber.de melden.

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