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So läuft der Dülmener Sommer unter Corona-Bedingungen

Mit Vollgas ins Theatervergnügen

Dülmen

Mit dem Theater Titanick und ihrem Stück „Trip over“ startet am 13. Juli der Dülmener Sommer 2021. Bis Mitte August stehen fünf Straßentheaterabende an, teilweise sind Doppelvorstellungen geplant. Außerdem gibt es zwei Konzert.

Von Kristina Kerstan

Mit ihrem rasanten „Trip over“ eröffnet das Theater Titanick am 13. Juli die Straßentheater-Reihe. Foto: Theater Titanick

Auf eine spektakuläre Reise gehen mit dem Theater Titanick. Es sich beim „Popcorn“ der Absolventen der Artistenschule Berlin gemütlich machen. Oder einen Abend lang die Songs von Phil Collins und „Genesis“ genießen. Keine Frage: Nach dem Corona-Ausfall 2020 ist die Vorfreude auf den Dülmener Sommer 2021 groß.

„Es ist nahezu das Programm, dass wir auch in einem normalen Jahr anbieten könnten“, sagt Silke Althoff vom städtischen Kulturteam mit Blick auf die sechs Theaterabende und zwei Konzerte. Zwischen 300 und 500 Zuschauer werden, Stand jetzt, erlaubt sein. Sowohl Althoff als auch Bürgermeister Carsten Hövekamp dankten den Unterstützern des Sommers: „Wir sind ganz begeistert, dass nahezu alle Sponsoren wieder mit dabei sind.“ Hier ist das Wichtigste auf einen Blick:

Sommertheater und Konzerte

Sommertheater: Die Straßentheater-Reihe auf dem Hof der Hermann-Leeser-Schule startet am 13. Juli mit dem Theater Titanick (das zudem am 12. Juli für alle ab 16 Jahre einen kostenlosen Theaterworkshop „Moving Objects“ anbietet), den Abschluss macht am 10. August das N.N. Theater. „Wir haben in diesem Jahr das Angebot um Veranstaltungen für Familien mit Kindern erweitert“, erläutert Althoff. „Die Artistenschule und das Theatre fragile bieten jeweils zwei Aufführungen an - eine davon bereits um 18 beziehungsweise 19 Uhr.“ So könnten auch mehr Gäste insgesamt die Shows besuchen, ergänzt ihr Kulturteam-Kollege Karsten Friebel.

Konzerte: „Wenn man die Augen schließt, glaubt man, Phil Collins steht auf der Bühne“, verspricht Friebel mit Blick auf den Auftritt von „Still Collins“. Neben dem Hauptact tritt vorab das Trio „Saitenwechsel“ auf dem Leeser-Schulhof auf. Einen Tag später findet hier dann ein Fidolino-Kinderkonzert, sonst beheimatet in der Alten Sparkasse, statt.

Erstmals mit Tickets

Hygienekonzept: Besucher müssen im Vorfeld ein personalisiertes Ticket buchen. Es gibt feste Sitzplätze, eigene Stühle dürfen nicht mitgebracht werden. Benötigt wird zudem ein Negativtest oder Nachweis für Impfung/Genesung. „Wir versuchen noch, eine Teststation hier vor Ort hinzubekommen“, berichtet Althoff. Aufgebaut werden zwei Eingangsschleusen (öffnen eine Stunde vor Showbeginn), weshalb für die Veranstaltungen auch der gesamte Charleville-Mézières-Platz gesperrt werden muss.

Eine Registrierung über die Luca-App oder über ein Kontaktformular ist Pflicht. Außer am Platz gilt eine Maskenpflicht. Eine Bewirtung in Pausen gibt es nicht, Mitgebrachtes darf jedoch verzerrt werden. Geregelt wird zudem der Auslass nach einer Vorstellung. „Angesichts von Delta sind wir lieber etwas strenger als zu lasch“, betont Althoff.

Tickets: Erstmals sind für alle Termine des Dülmener Sommers Tickets nötig. Die kosten drei Euro (inklusive Getränk) und können ausschließlich online über die „Dülmener Sommer“-Homepage gebucht werden, jeweils ab zwei Wochen vor dem Termin (Ausnahme: Der Vorverkauf fürs Theater Titanick startet erst am 6. Juli). Maximal können zehn Karten gebucht werden, die Tickets sind personalisiert. Eine Abendkasse gibt es nicht.

„Durch die Staffelung des Vorverkaufs können wir flexibel auf Veränderungen in den Auflagen reagieren und gegebenenfalls weitere Plätze zum Verkauf freigeben“, erläutert Karsten Friebel. Für den Theaterworkshop mit Titanick sind Anmeldungen per E-Mail an s.althoff@duelmen.de bereits möglich.

www.duelmener-sommer.de

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