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Dünami-Aktion für den Klimaschutz

Mehr Tempo und Transparenz gefordert

Dülmen.

Wenn Dienstagnachmittag Dülmens Umweltpolitiker zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zusammenkommen, werden sie an der Aula des Schulzentrums von Mitgliedern der Dülmener Umweltinitiative Dünamai (Dülmen nachhaltig mitmachen) erwartet. Es geht um den Klimaschutz.

Von Claudia Marcy

Dorothea Kunze (l.) und Kerstin Grebenstein appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Dülmener Umweltpolitiker Foto: Claudia Marcy

Mehr Solaranlagen

Die Dünamis  haben einen Brief vorbereitet, den sie jedem Ausschuss-Mitglied in die Hand drücken wollen. Ihr Anliegen: Die Politiker weiter für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und mit ihren Entscheidungen dazu beizutragen, dass die CO2-Bilanz Dülmens drastisch verbessert wird.

Keine Schottergärten

„Um zu erreichen, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, ist jede Stadt und jede Gemeinde gefordert“, betonen die beiden Frauen, dass es keine Zeit zu verlieren gilt. Das Schreiben an die Ausschussmitglieder enthält mehrere Forderungen: etwa alle öffentlichen Gebäude in Dülmen mit Solaranlagen auszustatten, für Neubaugebiete hohe ökologische Standards festzulegen oder Schottergärten zu verbieten.

Mehr Dialog gefordert

Und noch etwas anderes ist Dünami wichtig: „Beginnen Sie einen ehrlichen Dialog mit den Bürgern“, lautet ihre eindringliche Aufforderung an  die Politik. Vieles sei einfach nicht transparent genug, findet Dorothea Kunze.

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