1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Duelmen
  4. >
  5. Kostprobe direkt aus dem Tank

  6. >

Gerd Oevermann blickt hinter die Kulissen der Braumanufaktur Bonekamp

Kostprobe direkt aus dem Tank

Dülmen

Gerd Oevermann blickte zusammen mit Freunden und der DZ hinter die Kulissen der Braumanufaktur Bonekamp. Nach der Führung gab es für die Besucher eine Kostprobe. Eine davon füllte Dirk Bonekamp direkt aus dem Tank ins Glas.

Von Patrick Hülsheger

um Wohl: Nach der Führung durch Dirk Bonekamp (r.) stand für (v.l.) Birgit Zwiens, Gerd und Ulrike Oevermann sowie Wolfgang Elsbernd natürlich eine Kostprobe auf dem Programm. Foto: Patrick Hülsheger

Durch die Online-Verkostung während des Lockdowns auf Lokal-at-home wurde Gerd Oevermann „Fan“ der Braumanufaktur Bonekamp. Gemeinsam mit Ulrike Oevermann, Birgit Zwiens und Wolfgang Elsbernd gab es am Montagnachmittag nun einen exklusiven Einblick in die Herstellung des Bieres. Dirk Bonekamp führte die Gewinner der DZ-Tour hinter die Kulissen durch seinen Betrieb.

Was mit 50 Liter für Freunde begann, hat sich in weniger als zwei Jahren auf eine Produktion von 1200 Liter in der Woche gesteigert. Mittlerweile stehen drei große Gärtanks in seiner Brauerei. Bonekamp erklärt die Anlage und das Handwerk Bierbrauen. „Der Geschmack kommt aus dem Hopfen“, erläutert Bonekamp. Zwei Wochen dauert die Gärung. „Wenn man mehr Zeit gibt, wird das Bier besser“, weiß Bonekamp.

Und nicht nur in der Herstellung des Bieres steckt viel Handarbeit. „Wir haben jede Flasche sieben Mal in der Hand“, berichtet Bonekamp bei der Erklärung der Abfüllanlage. Hier ist besonders wichtig: Das Bier darf bei der Abfüllung nicht schäumen. Die Bügelflaschen kennt Oevermann selber noch aus der Studentenzeit. Nein, nicht nur vom Trinken, sondern auch von einem Job. „Ich habe bei den Flaschen kontrolliert, ob die Gummi-Nippel noch gut waren“, berichtet er. Die Flaschen sind übrigens sehr beliebt. „Nur zehn bis 15 Prozent kommen zurück“, berichtet Bonekamp.

Weiter geht es in das vergrößerte Lager. Hier steht auch das Kühlhaus, mittlerweile ein Jahr alt. „Und das ist schon wieder zu klein“, verrät Bonekamp. Im Lager stehen zudem die Holzkisten, die von den Alexianer-Werkstätten für Bonekamp hergestellt werden. „Da nehme ich 15 Euro Pfand für. Und trotzdem sind schon Hunderte verschwunden“, berichtet er.

Weitere Berichterstattung in der Mittwochsausgabe der Dülmener Zeitung.

Startseite