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Arbeiten an der Münsterstraße verzögern sich

Keine Vollsperrung in den Ferien

Dülmen

Die Münsterstraße wird in den Sommerferien im Bereich Bült/Arkaden nicht wie ursprünglich geplant für vier Wochen voll gesperrt. Aber: Die ganze Maßnahme ist nicht aufgehoben, nur aufgeschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Von Kristina Kerstan

Die Querungshilfe vor den Arkaden an der Münsterstraße soll rund 25 Meter weiter in Richtung Lüdinghauser Straße versetzt werden. Fußgänger könnten dann künftig die Straßenseiten in Höhe des Parkplatzes wechseln.   Foto: Kerstan

Erst einmal hört es sich nach einer guten Nachricht an: Die Münsterstraße wird in den Sommerferien im Bereich Bült/Arkaden nicht für vier Wochen voll gesperrt. Der Haken an der Sache: Die ganze Maßnahme ist nur aufgeschoben - und war eigentlich von der Stadt bewusst für die Sommerferien geplant worden, weil dann auf der wichtigsten Dülmener Durchfahrtsstraße weniger los ist als sonst. Nur ist dieser Plan jetzt hinfällig, musste die Verwaltung auf Anfrage der Dülmener Zeitung hin mitteilen.

Zum Hintergrund: „Auf der Münsterstraße soll eine zusätzliche Linksabbiegerspur zum Parkplatz Nonnengasse entstehen“, so Stadtsprecher André Siemes. „Gerade in verkehrsstarken Zeiten ist es hier zuletzt immer wieder zu Behinderungen und Rückstau gekommen.“ In dem Zuge muss dann auch die Querungshilfe, bislang in Höhe der Arkaden, verlegt werden. Fußgänger sollen künftig direkt auf Höhe des Parkplatzes die Straßenseite wechseln können, der bisher nötige Umweg inklusive Querung der Nonnengasse fällt weg.

Grünes Licht im Februar

Im Februar hatte die Politik grünes Licht für diese rund 100.000 Euro Maßnahme gegeben (DZ berichtete). Außerdem waren Kanalarbeiten geplant, als Fortsetzung der Arbeiten im Bült. So soll der bestehende Kanal mittelfristig ersetzt werden, teilte die Stadt mit. Allerdings wäre für all diese Arbeiten eine etwa vierwöchige Vollsperrung der Münsterstraße nötig gewesen. Diese wird nun nicht stattfinden.

Warum die Maßnahme nicht stattfindet und wie weiterhin geplant erfahren Sie in der Donnerstag-Ausgabe der DZ.

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