1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Duelmen
  4. >
  5. Je mehr mitmachen, desto besser

  6. >

Gunnar Dipp im DZ-Gespräch zum Freifunk

Je mehr mitmachen, desto besser

Dülmen. Die Bestrebung, ein freies und offenes WLAN (drahtloses lokales Netzwerk) in Dülmen nutzbar zu machen, stößt auf Interesse, wirft aber viele Fragen auf. Gunnar Dipp von Freifunk Münsterland beantwortet diese im Gespräch mit DZ-Mitarbeiter Pjer Biederstädt.

Pjer Biederstädt

Setzt sich für den flächendeckenden Ausbau des Freifunks ein: Gunnar Dipp. Foto: Markus Michalak

Was ist Freifunk?

Gunnar Dipp: Freifunk ist ein öffentliches, von Bürgern organisiertes, freies WLAN.

Wer steckt dahinter ?

Dipp: Freifunk ist ein Mitmachnetzwerk. Freifunk Münsterland ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins „Warpzone e.V“ in Münster.

Wer kann teilnehmen?

Dipp: Jeder. Es wird lediglich ein mit der Freifunk-Software bespielter Router benötigt. Diesen gibt es ab 20 Euro zu kaufen. Dieser wird in das vorhandene Netzwerk eingesteckt. Bei Fragen helfen wir gerne.

Warum sollte man sich am Freifunk beteiligen?

Dipp: Entweder möchte man seinen Internetanschluss Gästen, Kunden oder Freunden zur Verfügung stellen. Auch Menschen, die sich keinen Internetanschluss leisten können, wird ein Zugang zum Internet und somit zu Wissen und Bildung vermittelt.

Wird die eigene Verbindung langsamer?

Dipp: Man kann sich einen Freifunkrouter wie einen Rechner im Netzwerk vorstellen, der die vorhandene Leitung nutzt. Es gibt zudem Möglichkeiten, den Freifunk weniger priorisiert zu behandeln, sodass die Geräte im Netzwerk Vorrang haben. Alternativ kann man ein Limit im Freifunkrouter einstellen. In der Regel wird der Teilnehmer den Freifunkrouter nicht in der Leistung bemerken.

Das ganze Interview bringt die DZ am Donnerstag in Print und E-Paper.

Startseite