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Michael Erdmann produziert die Musik zur Olympia-Kür von Isabell Werth

Im Takt der Pferdehufe

Dülmen. 15. August, 15 bis 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Dann steht bei den Olympischen Spielen in Rio die Einzel-Kür der Dressurreiter an. Läuft alles nach Plan, gehört Isabell Werth mit Stute Weihegold zu den Medaillenanwärtern. Ihre Olympia-Kür feierte kürzlich erfolgreich beim CHIO in Aachen Premiere. Die Musik, die dort und bald in Rio während ihres Rittes aus den Boxen tönen wird, stammt aus Dülmen. Genauer gesagt aus dem Studio von Michael Erdmann.

Kristina Kerstan

Aus 150 Tonspuren setzt sich die Kürmusik zusammen, die Michael Erdmann für Isabell Werth produziert hat. Foto: Kerstan

Seit rund 20 Jahren produziert der 55-Jährige die Kürmusik für Isabell Werth. 1994 lernte der Dülmener die Reiterin kennen, als diese für eine Dance-Produktion zum Thema Pferde Reiterkommandos auf Englisch beisteuerte. Wenig später zeigte Erdmanns Ehefrau Marina auf der Messe Equitana eine Dressurkür mit von ihrem Mann komponierter Musik. Beeindruckt davon wandte sich Werth an den freischaffenden Produzenten - der Beginn einer langjährigen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit.

Und Werths Olympia-Kür? „Easy Listening im Stil der 60er- und 70er-Jahre“, verrät Michael Erdmann. Italo-Themen, die der Reiterin ans Herz gewachsen seien, hat er dafür verwendet und großen Wert auf einen möglichst originalgetreuen Klang gelegt.

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag, Print und E-Paper.

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