1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Dülmen
  4. >
  5. Innenstadt soll Glasfaser bekommen

  6. >

Stadt kooperiert mit Deutscher Telekom

Innenstadt soll Glasfaser bekommen

Dülmen

Glasfasernetz für einen Teil der Innenstadt: Bürgermeister Carsten Hövekamp und Vertreter der Deutschen Telekom unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. Eine Nachfragebündelung gibt es nicht, die Arbeiten starten 2022.

Von Claudia Marcy

Das rot markierte Gebiet zeigt, welcher Bereich der Innenstadt in einem ersten Schritt Glasfaserzugang erhalten soll. Stadt und Telekom arbeiten hier zusammen. Foto: Stadt Dülmen

Gute Nachrichten für Bewohner und Unternehmen in der Innenstadt: Die Deutsche Telekom stattet diese im kommenden Jahr mit einem Glasfasernetz aus.

Bei einem Pressetermin wurde das Projekt vorgestellt, zusammen mit Bürgermeister Carsten Hövekamp, Vertretern der Stadt, Stadtwerke-Geschäftsführer Johannes Röken sowie Willi Wessels (CDU), Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses.

Gute Zusammenarbeit

„Wir sind seit Monaten in einem guten Austausch“, lobte der Bürgermeister die konstruktiven Gespräche und hob hierbei die Rolle von Jürgen Schmude sowie Alexander Aberle von der städtischen Wirtschaftsförderung hervor.

Hilfreich war auch das gute Verhältnis zwischen Telekom und den Stadtwerken Dülmen: „Wir arbeiten schon seit 2006 zusammen“, sagte Röken. So machten die Stadtwerke für die Telekom die Hausanschlüsse und stellten ihr nun ihre Leerrohre zur Verfügung. „Das wird eine klasse Zusammenarbeit“, sagte Röken mit Blick auf den bevorstehenden Breitband-Ausbau.

Die Stadtwerke haben den Bereich der Innenstadt definiert, der in einem ersten Schritt den Anschluss an das dank Glasfaser schnelle und leistungsfähige Internet finden soll.

Beeindruckende Zahlen

In dem Gebiet liegen rund 7300 Haushalte und Unternehmen, sagte Kai Fischer von der Deutschen Telekom.  Dahinter verbergen sich gut 3250 Gebäudeanschlüsse. 60 Kilometer Tiefbauarbeiten werden notwendig sein, rund 310 Kilometer Glasfaser werden verlegt, hatte er beeindruckende Zahlen parat.

Weitere Berichterstattung zum Thema in der Samstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.

Startseite
ANZEIGE