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Grüne lehnen den Rahmenplan zum „Bauland an der Schiene“ nun doch ab

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Dülmen

In den Fachausschüssen hatten sich die Grünen beim Rahmenplan zum „Bauland an der Schiene“ noch enthalten. Im Rat lehnten die Grünen den Plan nun ab. Sie sehen in dem Gebiet durch die Nähe zum Bahnhof die Chance für die Errichtung einer Hochschulzweigstelle oder einen Bildungs-Campus.

Von Patrick Hülsheger

Der Rahmenplan zum Bauland an der Schiene wurde im Rat mit großer Mehrheit beschlossen. Foto: Pesch und Partner

In den Fachausschüssen hatten sich die Grünen beim Rahmenplan zum „Bauland an der Schiene“ noch enthalten. Im Rat lehnten die Grünen den Rahmenplan nun ab. „Je länger wir uns damit beschäftigen, desto klarer wird, dass die Fläche zu hochwertig ist, um sie mit Wohnbebauung zu belegen“, erklärte Berthold Hülk. Eine Zersiedlung mit Ein- und Zweifamilienhäuser sei zudem verschenkter Platz.

Denn die Grünen sehen in dem Gebiet durch die Nähe zum Bahnhof die Chance für die Errichtung einer Hochschulzweigstelle, für Forschungsinstitute und für sonstige Bildungseinrichtungen, wie sie in einer Pressemitteilung zur Ratssitzung ergänzen. „Zusätzlich können wir uns dort auch einen möglichen gemeinsamen Schulcampus von Hermann-Leser-Schule und Kardinal-von-Galen-Schule vorstellen. Die Ergänzung um Wohnbebauung haucht dem Areal Leben ein, das mit entsprechender architektonischer Gestaltung zu einem neuen, urbanen Zentrum mit Strahlkraft entwickelt werden kann“, so Fraktionssprecher Florian Kübber. Zudem wüschen sich die Grünen das Gebiet möglichst autofrei. Hier sehen sie bei der Stadt mit Blick auf die Verbreiterung der Hiddingseler Straße andere Pläne.

Bürgermeister Carsten Hövekamp sah mit dem Plan „einen guten Rahmen gesetzt“. Alle weiteren Dinge und eventuelle Regeln seien nun im weiteren Verfahren festzulegen. Stadtbaurat Markus Mönter zeigte sich über die Entscheidung der Grünen am Schluss der Rahmenplanung überrascht.

Für die CDU seien die drei Grundaspekte, Wohnen in verschiedenen Formen, Dienstleistungen und Bildung, im Plan enthalten. „Und das Wohnen sehen wir als ganz wichtigen Aspekt in der Nähe zum Bahnhof“, so der Fraktionsvorsitzende Willi Wessels.

Mehr zur Debatte in der Montagsausgabe der Dülmener Zeitung.

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