Von Slammern, Jazzern und Figuren

Halbzeit auf der Sommerbühne

Dülmen. Hier wurde geslammt, gespielt und musiziert: Die Sommerbühne im düb hat jetzt Halbzeit. Und wie die Angebote bisher gelaufen sind und worüber er sich besonders freuen würde, berichtet Karsten Friebel vom Kulturteam der DZ.

Kristina Kerstan

Das Publikum der Sommerbühne, hier beim Poetry Slam, verteilt sich auf Bänke und Tische. Foto: privat

Wie oft er schon in einem Freibad gespielt hat? Mario Mammone muss grinsen: Noch nie. Wobei das nicht die einzige Premiere ist für ihn und seine drei Mit-Musiker. Zum ersten Mal treten sie nicht nur in einem Freibad auf, sondern auch unter dem Namen „Four on Wes“ - eine Anspielung auf Jazz-Musiker Wes Montgomery, dessen Repertoire sie auf der Sommerbühne im düb spielen.

Diese feierte am Wochenende Halbzeit. Und das Zwischenfazit von Karsten Friebel vom Kulturteam fällt positiv aus. „Wir waren bisher noch keinen Abend enttäuscht“, betont er. Zwar würden die Sommerbühnen-Angebote noch etwas verhalten vom Publikum angenommen. Das Kinderrockkonzert beispielsweise war ausverkauft, der Jazzabend mit „Four on Wes“ ist es zur Hälfte. Friebel vermutet, dass viele angesichts der Corona-Pandemie noch etwas vorsichtig seien.

„Die Hygieneempfehlungen werden vorbildlich umgesetzt"

Wobei es bei allen Veranstaltungen ein strenges Hygienekonzept gibt. Maximal 130 Zuschauer sind erlaubt, Kontaktdaten werden abgefragt. Vor der Bühne stehen Tische und Bänke und weitere Sitzgelegenheiten im Sicherheitsabstand voneinander entfernt. An der Kasse und auf dem Weg zum Platz herrscht Maskenpflicht.

„Die Hygieneempfehlungen werden vorbildlich umgesetzt“, so der Eindruck von Eva Werry. „Daher fühle ich mich wohl.“

Neben "Four on Wes" fanden am Wochenende auch ein Poetry Slam sowie ein Auftritt von Hille Puppille auf der Sommerbühne statt. Mehr zum Programm gibt es hier.

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