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Arbeiten an der K 27 in Rödder sollen in diesem Jahr starten

Grünes Licht für Radweg-Sanierung

Dülmen

Gute Nachrichten für Fahrradfahrer zum Jahresauftakt: Zwei Förderbescheide des Landes über knapp 2,2 Millionen Euro erhält der Kreis Coesfeld für eine bessere Radinfrastruktur. Einer davon, über 896.900 Euro, bezieht sich auf die Erneuerung des Radwegs an der K 27 zwischen Dülmen und Hiddingsel.

Von Kristina Kerstan

Rot markiert ist der Abschnitt der Kreisstraße 27, der noch in diesem Jahr saniert werden soll. Unterstützung dafür gibt es vom Land.
Foto: Kreis Coesfeld


Insgesamt geht es dabei um einen etwa 2,3 Kilometer langen Abschnitt, der von Dülmen aus gesehen etwa in Höhe Kordel in Rödder beginnt.

„Nach über 40 Jahren ist der Radweg in die Jahre gekommen und aufgrund des zu geringen Aufbaus und durch Baumwurzeln geschädigt“, erläutert Klaus Dammers von der Abteilung Straßenbau und -unterhaltung der Kreisverwaltung.

Radweg soll künftig breiter sein

Darüber hinaus entspreche der Radweg mit seiner Breite von 2,15 Meter nicht mehr den heutigen Anforderungen. „Mit dem bereitgestellten Fördergeld soll der Radweg nun von Grund auf erneuert und auf 2,50 Meter verbreitert werden“, berichtet Dammers.

Zur Vermeidung von neuen Wurzelschäden sei eine vertikale Wurzelschutzsperre vorgesehen. Was der Abteilungsleiter betont: „Ohne die Förderung könnte der Kreis Coesfeld solche Maßnahmen gar nicht stemmen.“ In diesem Fall werden 90 Prozent der Kosten durch die Fördergelder abgedeckt.

 „Nach derzeitiger Planung sollen die Bauleistungen noch in 2022 vergeben und auch mit den Bauarbeiten begonnen werden“, so der Abteilungsleiter.

Auch die Stadt Dülmen bekommt Geld vom Land. Wie es eingesetzt wird, ist in der Dienstagsausgabe der DZ nachzulesen.

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