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Stadtwerke Dülmen und Münster unterzeichnen Kooperation

Frischer Wind für die Energiewende

Dülmen

In Sachen Windkraft wollen Johannes Röken und Sebastian Jurczyk mit ihren Stadtwerken künftig kooperieren. Kommen die Stadtwerke in den künftigen Konzentrationszonen zum Zuge, planen sie gemeinsam Entwicklung, Bau und langfristigen Betrieb der Windenergieanlagen.

Johannes Röken (l.) und Sebastian Jurczyk wollen mit ihren Stadtwerken künftig beim Thema Windkraft kooperieren. Foto: privat

Der einzige Weg, um von Energieimporten unabhängig zu werden? Ist für Johannes Röken und Sebastian Jurczyk der Ausbau von Erneuerbarer Energie - und zwar am besten gemeinsam. „Das geht im kooperativen Miteinander besser als in Konkurrenz“, betonen die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Dülmen und Münster.

Weshalb die zwei Unternehmen jetzt eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben. Die Stadtwerke Dülmen und Münster wollen dabei nach eigenen Angaben beim Thema Windenergie auf dem Dülmener Stadtgebiet künftig enger zusammenarbeiten.

„Wir vereinen daher unsere Kräfte, um die Windenergie in Dülmen weiter voranzubringen“, werden Röken und Jurczyk in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung zitiert. Die Stadtwerke aus Münster und Dülmen wollen nach eigenen Angaben mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Dülmener Stadtgesellschaft über die geplanten Windenergie-Projekte ins Gespräch kommen.

„Es ist uns wichtig, dass von der Windenergie alle profitieren - die Kommune, die Bürgerinnen und Bürger und die lokale Wirtschaft“, erläutert Sebastian Jurczyk aus der Domstadt. Beide Partner könnten von den Stärken und Erfahrungen des jeweils anderen profitieren, ergänzt der Dülmener Johannes Röken.

Was die zwei Stadtwerke ankündigen: Begleitend zur Entwicklung konkreter Windenergie-Vorhaben wollen die Partner gemeinsame Informationsangebote für Politiker und Interessierte organisieren.

Kommen die Stadtwerke in den künftigen Konzentrationszonen zum Zuge, planen sie gemeinsam Entwicklung, Bau und langfristigen Betrieb der Windenergieanlagen. „Auch Bürgerbeteiligungsmodelle stehen dann auf der gemeinsamen Agenda“, heißt es in der Pressemitteilung.

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