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Früherer Gigaparc-Parkplatz soll vorbereitet werden

Flüchtlinge: Stadt nimmt Gausepatt in den Blick

Dülmen

Wie kann die Stadt Dülmen Flüchtlinge aus der Ukraine unterbringen? Am Hüttendyk stehen bereits Container, bald auch an der Letterhausstraße. Und dann? Könnte es am Gausepatt weitergehen.

Von Kristina Kerstan

Wie Flüchtlinge in Dülmen untergebracht werden können (hier die Container am Gausepatt), ist am Dienstagabend Thema im Sozialausschuss. Foto: thas

Erst der Hüttendyk, dann die Letterhausstraße, und demnächst bald der Gausepatt? Die Unterbringung von Flüchtlingen ist am Dienstagabend Thema im Sozialausschuss (17.15 Uhr, einsA).

So geht die Stadt davon aus, dass die Kapazitäten in der Containeranlage am Hüttendyk, wo Platz ist für 90 Personen, in etwa bis Jahresende ausreichen werden - natürlich abhängig davon, wie es mit den Zuweisungen weitergeht. Eine weitere Containeranlage, diesmal für rund 60 Personen, soll zudem auf einem Parkplatz nahe der Reithalle an der Letterhausstraße entstehen (DZ berichtete).

Sandberge am Gausepatt sollen verschwinden

Für weitere Bedarfe nimmt die Verwaltung jetzt bereits den früheren Gigaparc-Parkplatz am Gausepatt in den Blick. Die Sandberge dort sollen vom Pächter kurzfristig abgetragen werden, heißt es in der Vorlage. Im Anschluss soll die Fläche für die Aufnahme weiterer Unterkünfte vorbereitet werden.

Was die Verwaltung betont: Denkbar wären hier nicht nur weitere Containeranlagen - sondern auch der Bau einer festen dauerhaften Unterbringung. Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben sich insgesamt 256 ukrainische Vertriebene mit Wohnsitz in Dülmen registriert, zusätzlich wurden der Stadt 367 Vertriebene zugewiesen.

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