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Feuerwehreinsatz bei Kordel

Firmen-Mitarbeiter verhindert Schlimmeres

Dülmen

Am Morgen kam es zu einer Explosion bei der Firma Kordel in Rödder. Ein Mitarbeiter konnte mit einer CO2-Löschanlage das Schlimmste verhindern.

Von Beena Shaikh

Am Morgen kam es zu einem Feuerwehreinsatz bei der Firma Kordel. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Dülmen. Gegen kurz nach fünf am Donnerstagmorgen war für 52 Feuerwehrleute der Löschzüge Mitte, Buldern, Hiddingsel, der Löschgruppe Daldrup sowie der hauptamtlichen Wache die Nacht zu Ende.
Eine Brandmeldeanlage der Firma Kordel hatte Alarm geschlagen. Aufgrund einer Explosion einer Filteranlage kam es zu einem Brand, berichtet die Feuerwehr.

Wegen der Druckwelle im Bereich der Härteöfen kam es zu einem lauten Knall. Ein Mitarbeiter der Firma Kordel musste deshalb vom Rettungsdienst behandelt werden. „Zum Glück ist der Mitarbeiter mit dem Schrecken davon gekommen“, so Einsatzleiter Roland Strotmann. Beim Eintreffen der Feuerwehr gab es eine leichte Verrauchung in und auf dem Firmengebäude.
„Ein weiterer Mitarbeiter der Firma hatte im Vorfeld schon mit einer CO2-Löschanlage Schlimmeres verhindert.“

Drei Trupps mussten trotzdem mit Atemschutzgeräten das Gebäude betreten. Außerdem wurden mittels einer Wärmebildkamera die betroffenen Bereiche kontrolliert. Nach etwa 1,5 Stunden war der Einsatz beendet. Für die Wasserversorgung musste die K 27 zwischen B 474 und K 13 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

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