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Mit einer Aktion setzten sich Aktivisten für mehr Parkplätze für Fahrräder ein

Fahrradstellplatz für drei Stunden

Dülmen

Ein regelrechtes Verkehrschaos herrscht regelmäßig vor dem Kranken- und Ärztehaus. Um dem ein Ende zu setzten, stellten Dünami, ADFC und Friedensfreunde Dienstagmorgen eine Aktion auf die Beine. Was sie dabei von der Stadt fordern, lesen Sie hier.

Einen Fußweg zum Kranken- beziehungsweise Ärztehaus sowie witterungsgeschützte Abstellplätze für Fahrräder wollen die Fahrradaktivisten am Krankenhaus. Foto: privat

Ein regelrechtes Verkehrschaos herrscht regelmäßig vor dem Ärzte- und Krankenhaus. Zahlreiche Auto- und Radfahrer suchen nach einem geeigneten Stellplatz. Dazwischen quetschen sich Fußgänger, die auf dem Weg zum Arzt oder Krankenhaus sind. Da der Fußgängerweg nahe der Mitfahrbank endet, müssen sich Fußgänger und Autos für einige Meter sogar die Straße teilen.

Mit einer Aktion wollten ADFC, Friedensfreunde und Dünami am Dienstagmorgen ein Zeichen gegen die, ihrer Meinung nach, „unhaltbaren Zustände“ setzten. Mit Kreide und Pylonen markierten sie einen Fußgängerweg. Zudem funktionierten sie einige PKW-Parkplätze zu Fahrradstellplätzen um.

Mit Schildern und Kreide machten sie ihre Botschaft deutlich: „Mehr Platz fürs Rad“ , „Barrierefrei am Ärztehaus“ oder „Eingang bitte Freihalten“. „Das hier ist verkehrstechnisch eine heikle Stelle“, sagte Michael Stiels-Glenn, Vorsitzender der Friedensfreunde.

Fahrradaktivisten haben mehrer Forderungen

Und deshalb haben die Fahrradaktivisten auch gleich mehrere Forderungen an die Stadt. Zum einen wollen sie, dass sieben PKW-Stellplätze zu witterungsgeschützten Abstellplätzen für Fahrräder, E-Bikes, Lastenräder und Scooter umfunktioniert werden. Zum anderen liegt es ihnen am Herzen, dass der Fußgängerweg hinter der Mitfahrbank bis zum Ärztehaus fortgesetzt wird.

„Für Nichtsehende ist das es eine mittlere Katastrophe zusammen mit den Autos auf der Fahrbahn zu gehen“, betonte Günther Overbeck von Dünami. Außerdem sprechen sie sich dafür aus, dass die Fahrradparkplätze unmittelbar vor dem Ärztehaus entfernt werden, da diese insbesondere für sehbehinderte Menschen ein Hindernis darstellen.

Wie die Radfahrer vor Ort auf die Aktion reagierten und was sie dazu zu sagen hatten, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Mittwoch oder im E-Paper.

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