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Beigeordneter stimmte im Jugendhilfeausschuss auf schwierige Zeiten ein

Fachpersonal dringend gesucht

Dülmen

Gleich zehn neue Kitagruppen sollen im August nächsten Jahres zum neuen Kitajahr ihre Arbeit aufnehmen: die sechs Gruppen in Buldern an der Gewerbestraße und die vier Gruppen am Moorkamp in Dülmen.

Von Claudia Marcy

Die Bauarbeiten an der Kita Moorkamp gehen gut voran. Zum nächsten Kindergartenjahr sollen die Einrichtung in den beiden unteren Stockwerken ihren Betrieb aufnehmen. Darüber liegen Wohnungen. Foto: Marcy

„Das sind zehn Gruppen zusätzlich für Dülmen. Die Frage ist: Wo sollen die ganzen Fachkräfte herkommen?“, nutzte Jugenddezernent Christoph Noelke am Mittwochabend den Jugendhilfeausschuss, um die Kommunalpolitiker und die in der Jugendhilfe tätigen Ausschussmitglieder auf schwere Zeiten einzustimmen.

Dabei ist es nicht nur der Fachkräftemangel, der dem Dezernenten und Ersten Beigeordneten Kopfzerbrechen bereitet. Auch die wachsende Zahl von Geflüchteten - nicht nur aus der Ukraine - gelte es zu berücksichtigen. Noelke: „Es drängen viele weitere Kinder auf den Betreuungsmarkt.“

„Alle Kommunen sind im Krisenmodus"

Sowohl die Immobilien- wie auch Personal-Akquise stelle sich als schwierig dar und werde sich, so Noelke, deutlich verschärfen. „Wir befinden uns objektiv in einer Ausnahmesituation.“ Das gelte nicht nur für Dülmen: „Alle Kommunen sind im Krisenmodus.“ Angesichts der Probleme zeigte sich Noelke äußerst skeptisch, dass man die jetzigen Standards in der Kinderbetreuung halten könne.

Wie die politische Diskussion verlief und wie was die besonderen Probleme bei der Personalauswahl sind, lesen Sie in der Freitagsausgabe der DZ oder im E-Paper.

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