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Impfzentren in NRW bieten Termine an

Erstimpfungen in Dülmen wieder möglich

Dülmen

Die Impfzentren in NRW impfen wieder Erstdosen. Seit dieser Woche dürfen daher auch wieder Personen ins Impfzentrum nach Dülmen kommen, die noch keinen Pieks erhalten haben - allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Von DZ

Im Dülmener Impfzentrum können wieder Termine für Erstimpfungen gemacht werden. Foto: Archiv

Am Wochenende verkündete der Nordrhein-Westfälische Gesundheitsminister Laumann, dass ab Mittwoch, 23. Juni, die Erstimpfungen gegen das Coronavirus wieder aufgenommen werden dürfen. „Somit können wir den Menschen im Kreis wieder Erstimpftermine anbieten und einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, mahnt aber weiterhin zur Vorsicht und zum Einhalten der Kontakt-und Hygieneregeln.

Impfdosen für Wahlhelfer

Dem Kreis Coesfeld stehen in dieser Woche (25. Kalenderwoche) rund 1080 Impfdosen zur Verfügung. In der darauffolgenden Kalenderwoche sind es etwa 2022 Dosen. „Davon kann dann auch den Personen, die bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September helfen, ein Impfangebot unterbreitet werden“, freut sich Kai Wermelt, organisatorischer Leiter des Impfzentrums. Der Kreis Coesfeld fragt dazu aktuell den entsprechenden Bedarf bei den elf Städten und Gemeinden ab. Diese Terminvergabe wird nicht über die KVWL erfolgen, sondern über ein spezielles Buchungsportal des Kreises.

Seit Mittwoch um 8 Uhr können bestimmte Personengruppen über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) entweder online unter www.116117.de sowie über die Rufnummern 116 117 oder (0800) 116 117 02 wieder Termine für eine Erstimpfung vereinbaren. Seit dem 7. Juni ist die Impfpriorisierung in NRW aufgehoben.

Nur Personen mit Priorisierung

Trotzdem können im Impfzentrum zunächst nur Personen ab 60 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen sowie Beschäftigten in Krankenhäusern oder Teilstationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung geimpft werden. Zudem steht die Terminbuchung über die KVWL auch Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion zur Verfügung. Dazu ist zum Impftermin ein Nachweis über die entsprechende Vorerkrankung vorzulegen – eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes ist ausreichend.

Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung),erhalten laut dem Gesundheitsministerium NRW ein Impfangebot bei niedergelassenen Kinder- oder Hausarztpraxen.

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