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Mit Marihuana gedealt: Bewährungsstrafe

Erinnerungslücken schließen sich

Dülmen

Zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wurde ein 26-jähriger Dülmener verurteilt. Er hatte Mariuhana an Freunde und Bekannte verkauft. Der bereits vorbestrafte Dülmener darf sich jetzt drei Jahre nichts zuschulden kommen lassen, sonst geht es für ihn doch noch ins Gefängnis.

Von Christian Besse

Der Angeklagte war weitgehend geständig. Foto: dpa

Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung wurde vor dem Amtsgericht ein 26-jähriger Dülmener verurteilt. Der gebürtige Oberhausener, der die niederländische Staatsbürgerschaft besitzt, hatte im Mai und Juni 2020 in sechs Fällen Mariuhana an Freunde und Bekannte verkauft.

Sozialstunden und Drogentherapie

Der bereits vorbestrafte Dülmener darf sich jetzt drei Jahre nichts zuschulden kommen lassen, sonst geht es für ihn doch noch ins Gefängnis. Auf jeden Fall aber muss er 150 Sozialstunden ableisten und, da selbst abhängig, eine Drogentherapie absolvieren.

100 Gramm auf einen Schlag?

In der Nähe des münsterischen Hauptbahnhofs hatte sich der heute 26-Jährige das Marihuana von einem Dealer besorgt. Es habe sich um kleinere Mengen bei verschiedenen Treffen gehandelt, sagte der Dülmener vor Gericht aus. Damit widersprach er der Anklageschrift, in der von einem Kauf von 100 Gramm Marihuana auf einen Schlag die Rede gewesen war.
Das stimme aber nicht, so der Dülmener. Damit habe er nur angegeben, als er nach der Trennung von seiner Freundin über ein Datingportal eine junge Frau kennengelernt habe, die von sich behauptete, selbst Mariuahana zu rauchen. Er habe bei ihr Eindruck schinden wollen.

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