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Grundschüler unterstützen Polizei bei Verkehrskontrolle

Ein Dankeschön fürs Langsamfahren

Dülmen

Wer passend fuhr, der bekam einen Dankzettel  - und wer zu schnell war, einen Denkzettel: Grundschüler der Peter-Pan-Schule unterstützten die Polizei am Donnerstagmorgen bei einer Verkehrskontrolle. In einem Fall wurde es dabei sogar richtig teuer.

Heike Lütkenhaus-Menker gehörte zu den Autofahrerinnen, die von den Polizisten und Drittklässlern für ihr passendes Fahrverhalten einen Dankzettel erhielt. Foto: Assenkamp

Im Rahmen der Aktion „Kreis Coesfeld sieht gelb“ unterstützten die Kinder der Klasse 3a der Peter-Pan-Schule die Dülmener Polizei am Donnerstagmorgen bei einer Verkehrskontrolle am Kreuzweg. Die beiden Hauptkommissare Ruth Jansen und Frank Brambrink waren vor Ort, um die Aktion zu leiten.

Wer zu schnell unterwegs war, bekam von den in neongelben Warnwesten gekleideten Kindern einen Denkzettel - wer sich an die Geschwindigkeit hielt, einen Dankzettel. Die Zettel waren im Voraus von den Dritt- und Viertklässlern der Peter-Pan-Schule mit Motiven zum Straßenverkehr bemalt worden.

Autofahrer sollen mehr Rücksicht nehmen

Die Aktion soll nach Angaben der Beteiligten helfen, Autofahrer für mehr Rücksicht im Straßenverkehr zu sensibilisieren und gleichzeitig denjenigen, die sich an die Vorschriften gehalten haben eine kleine Freude zu machen. Wer mit dem Pkw in Richtung Innenstadt unterwegs war, wurde von Brambrink in den Sandkuhlenweg gewunken, wo die Schüler gut gelaunt warteten, um die Zettel zu verteilen.

Einen Dankzettel erhielt etwa Heike Lütkenhaus-Menker. „Ich fahre immer vorsichtig, da habe ich mich erst gefragt, was ich falsch gemacht habe“, berichtete sie erleichtert, nachdem sie rausgewunken wurde.

Für einen Radfahrer wird es teuer

„Sehr unangenehm und peinlich“ war es hingegen einer Autofahrerin, die einen Denkzettel erhielt. Sie versprach, ab jetzt mehr auf die Geschwindigkeit achten zu wollen - und lobte die Aktion, welche zum Nachdenken anregen würde.

Ein weiterer Denkzettel ging an einen telefonierenden Radler, der für seinen Verstoß zusätzlich 55 Euro Strafe zahlen musste. Insgesamt wurden 27 Dank- und zwei Denkzettel in einer Stunde verteilt.

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