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Abiturienten in Buldern erhalten ihre Zeugnisse im Schlosspark

Ein Abschied vor traumhafter Kulisse

Buldern

Vor der traumhaften Kulisse des Schlosses Buldern erhielt die Abiturientia der Privaten Gymnasien die Abschlusszeugnisse. Es war erneut eine bewegende Feier. 

Von Barbara Wübbelt

Vor der Kulisse von Schloss Buldern stellten sich die festlich gekleideten Abiturienten der Privaten Gymnasiuen für ein Abschiedsbild zusammen auf.  Foto: Barbara Wübbelt

Da der stellvertretende Schulleiter Volker Maßbaum ein erfolgreiches Telefonat mit Petrus geführt hatte, stand der Entlassfeier der Privaten Gymnasien Buldern im Schlosspark nichts mehr im Wege.

Pünktlich um 11 Uhr am Freitagvormittag begrüßte Schuleiter Stefan Schrade die Abiturientia 2021 mit ihren Eltern sowie deren Gästen.

Tapferkeit und Nervenstärke

Er erinnerte an die Feier 2020, von der man dachte, sie ginge in die Geschichte ein. „Man hat nicht daran gedacht, dass uns diese Pandemie so lange beschäftigen würde.“ Schrade lobte alle, dass sie so viel Geduld, Tapferkeit und Nervenstärke bewiesen hätten. Denn: Die Anforderungen seien um ein Vielfaches gestiegen. Der Schwierigkeitsgrad bei den Prüfungen sei zwar gleich geblieben, aber im privaten Leben habe es starke Einschränkungen aufgrund immer wieder neuer Verordnungen gegeben. Das hätten alle hervorragend gemeistert.

Der stellvertretende Bürgermeister Detlev Rathke überbrachte die Glückwünsche der Stadt. „Machen Sie aus ihrem Leben etwas Außerordentliches“, gab er den Schülern mit auf den Weg. „Was für ein Tag, was für ein Finale“, verglich der Schulpflegschaftsvorsitzende Guido Neuhaus den erreichten Abschluss mit sportlichen Zielen. Auch die Eltern dürften stolz auf ihre Kinder sein. Im Namen der Elternschaft dankte er auch dem Lehrerkollegium.

Abschied von Gernot Larisch

Nach den Reden und einem Abschiedsbild vor Schloss-Kulisse stand die Verabschiedung von Lehrer Gernot Larisch an, der in über 40 Jahren die Schule mitgeprägt hatte. Die große Verabschiedung werde allerdings erst im nächsten Jahr mit vielen Gästen stattfinden, wünschte sich Larisch, der stolz auf seine Schülerschaft ist. „Zum Schleifen eines Rohdiamanten gehören immer zwei. Der Schleifer und der Stein.“

Zwar muss der Abiball in diesem Jahr coronabedingt ausfallen, weshalb die Leistungslehrer von ihren Schülern diesmal bereits bei der Abschlussfeier ein kleines Geschenk erhielten. Da floß schon so manche Abschiedsträne. „Wenn man nur eine Schülerin im Kurs hat, ist es für die Lehrkraft nicht schwer, für die Schülerin schon“, berichtete etwa Lehrerin Dr. Maria Tuna. Aber es schweiße doch ganz anders zusammen. So sahen das auch die anderen Lehrer - überall strahlende Gesichter und frohe Wünsche für die Zukunft.

Vier Schülerinnen mit 1,0-Abi

Ein Dankeschön gab es dann noch für die Schul- und Internatsleiter vom Stufensprecher, bevor der gemütliche Teil bei einem Glas Sekt begann. Vor der Kulisse stellten sich die glücklichen Schüler zudem mit ihren Eltern zum Abschlussbild auf. Besonders stolz dürften die Eltern der vier Schülerinnen sein, die das Abitur mit einem Durchschnitt von 1,0 absolviert haben. Namentlich sind dies Anna Ebbing, Juliane Rudolph, Julia Theisinger und Alice Tilgner-Villalon. Auch in diesem Jahr gab es zudem Buchpreise für besondere Leistungen in Philosophie und Physik.

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