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Gemeinsames Zeichen für den Frieden

Dülmen zeigt am Freitag Flagge

Dülmen

Am Freitag wird die grün-weiße Flagge der "Mayors for Peace", der Bürgermeister für den Frieden, am Marktplatz wehen. Hintergrund ist der diesjährige Aktionstag. Zudem laden Stadt und Friedensfreunde zu einem kleinen Kulturevent ein.

Die Flaggee der "Mayors for Peace" wird am Fereitag wieder am Marktplatz wehen. Foto: jp

Wer am kommenden Freitag über den Marktplatz läuft, dem wird die grün-weiße Flagge am Rathaus ins Auge fallen. Bundesweit setzen am 8. Juli Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Auch die Stadt Dülmen beteiligt sich gemeinsam mit den Friedensfreunden wieder am Flaggentag der Initiative „Mayors for Peace“ (deutsch: Bürgermeister für den Frieden).

Kulturevent auf dem Marktplatz

Wie in den vergangenen Jahren organisieren die Friedensfreunde ein kleines Kulturevent um 11 Uhr auf dem Marktplatz. Bei schlechtem Wetter findet die Aktion auf dem Markt der Möglichkeiten statt. Es werden Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen.

„Gerade in diesen schrecklichen Kriegszeiten ist es erforderlich, die Stimme des Friedens hörbar zu machen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, vorbei zu kommen und sich zu beteiligen“, erklären Stadt und Friedensfreunde.

Das sind die "Mayors for Peace"

Die „Mayors for Peace“ wurden 1982 gegründet: Weltweit sind nach Angabe der Initiative mehr 8188 Städte in 166 Ländern Mitglied. Dülmen ist im Jahr 2017 beigetreten. Ziel der „Mayors for Peace“ ist es, eine Solidarität zu schaffen, die nationale Grenzen und ideologische Unterschiede überschreitet, um eine vollständige Abschaffung der Atomwaffen zu erreichen und das Wiederauftreten der Hiroshima- und Nagasaki-Tragödien zu verhindern.

Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. Der Gerichtshof stellte fest, dass „eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

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