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Hausärzte kommen in Altenheime

Dritter Piks erst Mitte Oktober

Dülmen

Während viele Dülmener gerade ihre erste Corona-Schutzimpfung bekommen , bereiten sich die Altenheime bereits auf die dritte Schutzimpfung ihrer Bewohner vor. Nur: Diesmal sind keine Hausärzte unterwegs.

Von Claudia Marcy

Vermutlich Mitte Oktober werden im Heilig-Geist-Stift die Drittimpfungen starten. Foto: stb

Nach dem Impftermin ist vor dem Impftermin - jedenfalls in Pandemiezeiten. Denn Pflegebedürftige, Menschen mit Immunschwäche und alle über 80 Jahre, deren (zweiter) Corona-Impftermin mindestens ein halbes Jahr zurückliegt, können nun eine dritte Corona-Impfung erhalten beziehungsweise einen Impftermin vereinbaren. Wie sieht es in den Dülmener Pflege- und Altenheimen aus, wollte die DZ wissen und hörte sich um.

Der erste Anruf galt dem Heilig-Geist-Stift. Dort war Ende vergangenen Jahres mit den ersten Corona-Schutzimpfungen überhaupt im Kreis Coesfeld begonnen worden. Ein mobiles Impfteam war damals in die Einrichtung gekommen und hatte in dem eigens dafür umfunktionierten großen Saal die Senioren geimpft.

Organisation als große Herausforderung

Organisatorisch war es ein relativ großer Aufwand gewesen. Erst am Morgen des betreffenden Tages hatte Einrichtungsleiter Rainer Schmidt-Dierkes die 180 Impfdosen in Empfang nehmen können, am Nachmittag war dann mit dem Impfen begonnen worden. Zwei bis drei Tage hatte das Heilig-Geist-Stift damals für die Impfung der 138 Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiter eingeplant. Und jetzt?

Mobile Impfteams werde es leider in NRW dieses Mal nicht geben, bedauert Schmidt-Dierkes. Auch auf das Impfzentrum schließe in Kürze. So werden Hausärzte die Impfungen übernehmen - wobei nicht jeder Bewohner von seinem Hausarzt die Spritze erhält, sondern ein Hausarzt für alle in die jeweiligen Wohnbereiche kommt. Eine Herausforderung, das zu organisieren.

Stift will Nachfrage bei Bewohnern abfragen

Man werde in der nächsten Woche damit beginnen. Dann stehe fest, welche Bewohner geimpft werden sollen oder wollen, so Schmidt-Dierkes. Da alle Senioren die ersten beiden Impfungen vertragen haben, gehe man davon aus, dass auch jetzt die Nachfrage groß sei.

Übrigens auch bei den Mitarbeitern, die möglicherweise gleich mitgeimpft werden können. Mitte Oktober, so schätzt Schmidt-Dierkes, werde mit den Impfungen begonnen werden.

Wie andere Senioreneinrichtungen in Dülmen und den Ortsteilen die dritte Impfung organisieren, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag.

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