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Zahl der Brieftaubenzüchter geht steil nach unten

Die „Königin der Lüfte“ dankt ab

Dülmen

In Dülmen und Umgebung gibt es immer weniger Taubenzüchter. Rudi Soppke, Vorsitzender der Reisevereinigung Coesfeld und Umgebung, nennt die für Brieftaubenfreunde bedrückenden Zahlen.

Von Thomas Aschwer

Es gibt auch in unserer Region immer weniger Brieftaubenzüchter. Foto: dpa

„Vor zwei Jahren waren wir mit 117 Züchtern deutschlandweit die zweitgrößte Vereinigung. Aktuell ist die Zahl, der Züchter, die ihre Tauben an Preisflügen teilnehmen lässt, auf weniger als die Hälfte geschrumpft.

Dabei gehören der RV Coesfeld auch die Züchter aus Dülmen (gut zehn), Lette, Holtwick, Reken und natürlich Coesfeld an. Der Dülmener Züchter Andreas Jasper, zugleich Geschäftsführer der RV Coesfeld, hat wenig Hoffnung, dass sich die Situation in den nächsten Jahren verbessern könnte.

Das sind die Gründe für den Mitgliederrückgang

„Es ist eine aussterbende Sportart, die bald nicht mehr da ist.“ Gering ist seine Hoffnung, neue Mitglieder für den Brieftaubensport zu begeistern. Vor dem Hintergrund der seit Jahren rückläufigen Mitgliederzahl hatten sich zum 1. Januar 2018 die Reisevereinigungen Dülmen und Nottuln aufgelöst und sich der RV Coesfeld angeschlossen.

„Viele Züchter sind 80 Jahre und älter“, sagt Rudi Soppke und nennt damit den entscheidenden Grund für den Mitgliederschwund. Nachwuchs zu finden sei aber unmöglich. Wie die Brieftaubenzüchter darauf reagieren wollen und welche Probleme es beim Jungtierflug gab, lesen Sie In der Freitagsausgabe der DZ oder im E-Paper.

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