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So läuft der Zaunbau rund um die Wildpferdebahn

Der Wolf und die 1666 Pfosten

Merfeld

In der Merfelder Wildpferdebahn laufen seit dieser Woche die Arbeiten für den Wolfsschutzzaun. Im Einsatz ist unter anderem eine Ramme, die die insgesamt gut 1666 Pfosten in den Boden schlägt. Mehrere hundert Pfähle stehen bereits.

Von Kristina Kerstan

Wenige Schläge mit der Ramme, dann ist der Zaunpfosten fest im Boden verankert. Foto: Kerstan

Arbeiter Nummer eins wuchtet einen der drei Meter langen Robinienstämme von den Traktorgabeln, stößt den Pfahl in die zuvor ausgefräste Rinne. Nummer zwei, am Steuer der Maschine, hat gleichzeitig den Rückspiegel im Blick.

Denn hinten am Fahrzeug ist eine Ramme befestigt - und hier steht Nummer drei. Auf sein Kommando hin saust das Gewicht herab. Einmal, zweimal - dann hat sich der Pfosten fast einen Meter tief in den staubigen Boden gebohrt. Maßstock daneben halten, alles passt. 2,20 Meter ragt der Stamm jetzt noch empor. Langsam fährt der Traktor weiter, genau sechs Meter. Dann beginnt alles von vorne.

Arbeiten laufen seit Anfang der Woche

Anfang der Woche ist in der Merfelder Wildpferdebahn der Aufbau für den gut zehn Kilometer langen Wolfsschutzzaun gestartet. Und das zehnköpfige Team um Vorarbeiter Lukas Hashagen kommt gut voran: Auf der Seite Richtung Maria Venn standen am Mittwochmittag bereits Hunderte Pfähle, ungefähr zwischen der L 600 und dem Zugang am Heubach, in Reih und Glied.

Insgesamt werden wohl gut 1666 Pfosten nötig sein, bis der Zaun fertig ist. Während ein Dreier-Team mit der Ramme nahe Maria Veen unterwegs ist, sind kurz vor dem Heubach zwei Männer damit beschäftigt, alle 200 Meter Drahtgeflecht-Rollen abzulegen. Denn am Nachmittag startete eine spezielle Maschine damit, das Geflecht zwischen den Pfosten zu spannen. Und eine Rolle reicht eben für 200 Meter.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag, Print und E-Paper.

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