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Spaziergänger treffen auf Gegenprotest

Der Ton wird rauer

Dülmen

Rund 450 Teilnehmer zählte die Polizei beim Protest am Montagabend gegen die Corona-Politik. Erneut gab es eine Gegenaktion, initiiert von SPD und Grünen. Der Ton der Diskussionen werde dabei rauer, berichtet Florian Kübber (Grüne).

Von DZ

Foto: dpa

Rund 450 Personen zählte die Polizei am Montagabend, die mit einem Spaziergang durch die Dülmener Innenstadt gegen die Corona-Politik protestierten. Und damit rund 100 Personen weniger als noch in der Vorwoche. Es sei alles ruhig und friedlich verlaufen, berichtet die Kreispolizeibehörde auf DZ-Anfrage hin.

Erneut gab es am Löwendenkmal, dem Treffpunkt der Impfgegner, einen Infostand, initiiert von SPD und Grünen. „Der Ton war diesmal schon etwas rauer“, berichtet Florian Kübber, Fraktionssprecher der Grünen. Vor allem die Hinweise, dass die Spaziergänge von rechten Gruppen angeführt und genutzt werden, hätte zu Reaktionen geführt. „Viele wollen es nicht wahrhaben oder sie tun so, als wüssten sie nicht, mit wem sie dort auf die Straße gehen“, berichtet Kübber.

Erfreut zeigte sich Kübber über einen erneut großen Zuspruch aus der Bürgerschaft für den Gegenprotest zu den Spaziergängern. „Es ist ein breites Bündnis, welches sich da formiert“, berichtet Kübber.

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