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Kunden überhäufen Fachfirmen mit Anfragen und Aufträgen nach Photovoltaik

„Der Markt ist überhitzt“

Dülmen

Jan Bulter und sein Team der Bulter GmbH haben derzeit viel zu tun, was den Verkauf von Photovoltaik-Anlagen angeht. Wer sich jetzt entschließt, in Photovoltaik zu investieren, kommt wohl erst im Herbst 2023 zum Zuge. „Der Markt ist überhitzt“, sagt auch Jonas Lewe, Projektmanager bei Elektro Ahrens.

Von Jürgen Primus

Jan Bulter mit einem der derzeit sehr begehrten Solar-Module. Wer sich jetzt entschließt, in Photovoltaik zu investieren, kommt wahrscheinlich erst im Herbst des kommenden Jahres zum Zuge. Foto: Primus

„Wenn jetzt ein Kunde für Photovoltaik anruft, kann ich ihm einen Termin anbieten - im Oktober oder vielleicht sogar erst im November 2023.“ Jan Bulter und sein Team der Bulter GmbH haben derzeit alle Hände voll zu tun.

„Ehrlich gesagt: Es macht keinen Spaß mehr.“ Natürlich sei es schön, wenn die Auftragsbücher voll seien, „aber so einen Ansturm haben wir selbst in der Zeit um 2007 und 2008, wo es schon mal einen Boom auf Pellets und Photovoltaik gegeben hat, nicht erlebt.“

Jonas Lewe, Projektmanager bei Elektro Ahrens, hatte für sich selber überlegt, eine PV-Anlage aufs private Dach zu bauen. „Ich habe davon erst einmal wieder Abstand genommen. Der Markt ist überhitzt, die Preise gehen durch die Decke.“

Die Auftragsbücher von Ahrens in Sachen PV seien ebenfalls voll. „Wir haben auch sonst genug zu tun und versuchen, Aufträge so gut es geht zu erledigen.“ Wer jetzt bestelle, müsse aber auch damit rechnen, „dass Auftragsausführung erst im Sommer 2023 erfolgt“. Und die Preise seien ungewiss. „Das ist ein Blick in die Glaskugel.“

Was die Gründe für den Ansturm auf die Photovoltaik-Anlagen sind und welche Probleme es sonst noch in diesem Bereich gibt, lesen Sie in der Samstagsausgabe der DZ oder im E-Paper.

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