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Munitionslager Visbeck

Denkmalschutz trifft Bürgermeisterin

Dülmen. Am Montag waren die Denkmalschützer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Rathaus, um mit Bürgermeisterin Lisa Stremlau über das ehemalige Munitionslager in Visbeck zu sprechen.

Markus Michalak

Der Denkmalschutz interessiert sich für die Militärgebäude. Foto: Michalak

Hierbei unterstrichen die Denkmalschützer die bauhistorische Besonderheit der Militäranlage (DZ berichtete), während die Bürgermeisterin betonte, wie wichtig die geplante Renaturierung aus Sicht der Stadt sei. Denn die Stadt wolle das neu erworbene Areal für ökologische Ausgleichsmaßnahmen nutzen. Der LWL sieht hingegen das gesamte, rund 17 Hektar große Areal - nicht nur den US-amerikanischen Teil - als schützenswert an. Zu einer Einigung bezüglich der zukünftigen Nutzung des Militärdepots kam es bei diesem Treffen noch nicht. Allerdings hob die Bürgermeisterin die offene und freundliche Atmosphäre hervor. In den kommenden Tagen und Wochen soll es weitere Konsultationen geben, um herauszufinden, inwieweit ökologische Renaturierung und Denkmalschutz in Einklang zueinander gebracht werden können.

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