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Besuch an der Berliner Mauer in Dülmen

Cool und friedlich

Dülmen.

Zum Jahrestag des Mauerbaus hat die Junges-Dülmen-Redaktion bei der Berliner Mauer in Dülmen vorbeigeschaut. Und festgestellt: Trotz seiner unrühmlichen Vergangenheit wirkt das Mauerstück cool und friedlich.

Von Claudia Marcy

Das Mauersegment ist vom Graffiti-Künstler Philipp Scharbert gestaltet worden. Foto: Maximilian West

Furcht einflößend und gewaltig sieht es nicht aus, das bunte Betonelement am Charleville-Mézières-Platz neben der Hermann-Leeser-Schule. Dabei hat es doch eine unrühmliche Vergangenheit. Denn es war einst Teil der Berliner Mauer, die in Zeiten des Kalten Krieges die BRD und die DDR voneinander trennte.

Der Dülmener Graffiti-Künstler Philipp Scharbert hat das Original-Mauer-Element seiner Heimatstadt geschenkt und künstlerisch bemalt. Ein weiteres von ihm ganz ähnlich gestaltetes ebenfalls 3,60 Meter hohes Mauerelement steht im von-Galen-Park in Merfeld.

Dass das Mauerstück nicht düster und grau wirkt, ist Philipp Scharbert wichtig gewesen. Soll es doch daran erinnern, dass die Regierung der DDR 1989 ohne Blutvergießen gestürzt werden konnte. Und dass der Wunsch nach Freiheit eben auch solch ein Bauwerk überwinden kann.

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