Friedensfreunde protestieren gegen Manöver

Blockade vor dem US-Depot

Dülmen. Die Tower Barracks waren am Freitag das Ziel eines Protestzuges der Friedensfreunde. Diese demonstrierten gegen das Manöver Defender 2021 und blockierten die Zufahrt zum US-Depot.

Kristina Kerstan

Für 30 Minuten blockierten die Friedensfreunde die Zufahrt zu den Tower Barracks. Foto: Kerstan

Nichtsahnende Autofahrer dürften bei diesem Anblick etwas gestaunt haben. Auf der einen Seite der B 474: Demonstranten mit Farben und Transparenten, die sich auf dem Radweg aufreihten. Gegenüber: Fahrzeuge der Polizei. Und in der Zufahrt zu den Tower Barracks zehn Personen in zweiten Schutzanzügen, die den Weg blockierten.

Das US-Depot im Dernekamp war am Freitagnachmittag das Ziel bei einer Demonstration, zu der die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) aufgerufen hatte. Nach Veranstalterangaben waren rund 100 Teilnehmer gekommen, die Polizei sprach von etwa 80.

Veranstalter zieht positive Bilanz

„Wir sind sehr zufrieden“, betonte Michael Stiels-Glenn, Sprecher der Dülmener Friedensfreunde. „Das Klima während des gesamten Marsches war sehr positiv.“ Auch Polizei und Ordnungsamt zeigten sich zufrieden: Besonders Vorfälle gab es nicht, die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung sowie alle Absprachen seien eingehalten worden.

Dazu gehörte auch, dass nur zehn Personen die Zufahrt zu den Tower Barracks blockieren, und zwar für eine halbe Stunde. Die übrigen Teilnehmer bildeten derweil auf dem Radweg eine Menschenkette. Gestartet war der Demonstrationszug mit Teilnehmern aus dem Münsterland und Ruhrgebiet auf dem Charleville-Mézières-Platz an der Hermann-Leeser-Schule.

Mehr über die Demo lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag.

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