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Remondis setzt auf rein digitale Bezahlung

Bargeld hat am Wertstoffhof ausgedient

Dülmen

Nur noch bis Ende Juni kann an den Wertstoffhöfen im Kreis Coesfeld mit Bargeld bezahlt werden. Ab Juli werden nur noch EC- oder Kreditkarte akzeptiert. Das gilt auch für den Wertstoffhof in Dülmen.

Wer kostenpflichtige Abfälle auf dem Wertstoffhof von Remondis im Kreis Coesfeld entsorgt, kann ab Juli nicht mehr mit Bargeld zahlen. Foto: Kristina Kerstan

Auf der gemeinsamen Arbeitskreissitzung im vergangenen Oktober haben die Kommunen des Kreises Coesfeld dem Wunsch von Remondi zugestimmt, dass auf den Wertstoffhöfen im Kreis Coesfeld perspektivisch ausschließlich mit EC- oder Kreditkarte bezahlt wird. Dabei wurde ein Übergangszeitraum bis 30. Juni 2022 vereinbart.

Inzwischen sind alle Wertstoffhöfe, die im Kreis Coesfeld von Remondis betrieben werden, mit einem entsprechenden Gerät ausgestattet, heißt es in einer Mitteilung.

Ab Juli ist die Annahme von Bargeld  nicht mehr möglich ist. Betroffen sind davon konkret die Wertstoffhöfe in Coesfeld, dazu zählen auch Billerbeck und Rosendahl, Havixbeck, Nottuln, Senden, Lüdinghausen, Olfen, Nordkirchen und Dülmen.

Weniger Aufwand, mehr Sicherheit

Das Recyclingunternehmen möchte nach eigenen Angaben auf den Aufwand und die Administration rund um die Einnahme von Bargeld verzichten. Zudem gab es in der Vergangenheit immer wieder Einbrüche in die Bürocontainer der Wertstoffhöfe.

Mit der Umstellung auf die rein digitale Bezahlung trifft das Unternehmen also Maßnahmen, diese Vorfälle zu unterbinden.  Auf den Wertstoffhöfen des Kreises Coesfeld werden neben den klassischen Hausmüllfraktionen auch kostenpflichtige Abfälle angenommen. Dazu zählen neben Baumischabfall und Bauschutt auch die Fraktionen Bauholz und kontaminiertes Holz. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden kostenfrei angenommen.

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