1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Duelmen
  4. >
  5. Bahnhof-Kosten steigen um 493.000 Euro

  6. >

So ist der Stand auf der Großbaustelle

Bahnhof-Kosten steigen um 493.000 Euro

Dülmen

Der Bahnhof-Umbau ist diese Woche Thema im Bauausschuss. Dabei geht es um die Kosten, die sich um knapp 500.000 Euro erhöht haben. Der Grund sind unter anderem steigende Materialkosten. Weiterhin eng, aber machbar, ist der Zeitplan.

Von Kristina Kerstan

Gut laufen momentan am Dülmener Bahnhof die Arbeiten für das neue Fahrradparkhaus. Das soll ungefähr zum Beginn der Adventszeit fertig sein. Foto: Finja Meerkamp

Zuletzt waren die Nachrichten zum Bahnhof-Umbau eher wenig erfreulich. Die neue Brücke wurde Mitte Mai nicht wie geplant an ihren Platz gehoben, der Streit zwischen Stadt und Bauunternehmer drohte zu eskalieren: Die eine verweigerte die Freigabe für den Transport und legte die Baustelle still, der andere ließ Brückenteile ohne Genehmigung anliefern (DZ berichtete).

Nach wie vor fehlen der Stadt wichtige Unterlagen, hatte diese Anfang des Monats mitgeteilt. Einen neuen Termin für die Sperrpause soll es nun Ende des Jahres geben, vermutlich im November.

Wie aber sieht es sonst auf der XXL-Baustelle aus? Sind die Arbeiten im Zeitplan? Und vor allem: im Kostenrahmen? All diese Fragen sind Thema in der nächsten Sitzung des Bauausschusses am kommenden Donnerstag, 17. Juni (17.15 Uhr, Aula Schulzentrum).

Zeitplan ist eng - aber machbar

Die Verwaltung gibt in der Ausschussvorlage nun eine Übersicht über die verschiedenen Einzelmaßnahmen. Um das Fazit vorweg zu nehmen: Trotz Verzögerungen sind Stadt und Projektsteuerer weiter optimistisch, wie geplant bis Herbst 2022 fertig sein zu können - auch wenn alles sehr eng ist.

Die Kosten sind derweil um knapp 500.000 Euro gestiegen (plus 3,6 Prozent). Waren für den gesamten Bahnhof-Umbau bislang 13,50 Millionen Euro einkalkuliert (Stand Sommer 2020), geht die Verwaltung nun von 14,15 Millionen Euro aus. Die Differenz von 493.000 Euro schlägt sich komplett im Eigenanteil der Stadt Dülmen nieder.

Was genau die Kosten nach oben treibt, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Montag.

Startseite