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Gesamtkosten für Großprojekt gestiegen

Bahnhof: Kaum Angebote, dazu hohe Preise

Dülmen

Die Stadt braucht beim Thema „Bahn“ viel Geduld. Doppelt und dreifach. In der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause konnte nicht wirklich geklärt werden, wie es mit der Brücke weitergeht. Aber die Stadt nennt einen Zeitplan.

Von Thomas Aschwer

Die Arbeiten am neuen Bahnhof gehen voran. Unser Archivfoto entstand vor wenigen Wochen. Foto: Thomas Aschwer

Klar ist seit Wochen, dass eine unabhängige Prüfungsanstalt eingeschaltet wird.  Wann allerdings deren Ergebnis vorliegt und damit die Frage geklärt ist, ob die bereits fertige Brücke eingebaut wird, kann die Verwaltung aktuell nicht sagen. Das überrascht nicht.

Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte am Dienstagabend in der Sitzung die Schwierigkeiten, eine entsprechende Prüfungsanstalt zu finden. „Es ist noch kein Auftrag erteilt“, ergänzte Markus Mönter. Allerdings hofft der Stadtbaurat auf ein entsprechendes Angebot bis Ende des Monats.

Stadt wartet auf die neue Landesregierung

Geduld ist auch bei einem mindestens so wichtigen zweiten Aspekt gefragt - den Fördergeldern. Hier schaut die Stadt nach Düsseldorf. Sobald die neue Landesregierung im Amt ist, will die Verwaltung das Gespräch suchen. Wie wichtig ein positiver Ausgang ist, wird vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung deutlich. Dabei überraschte die Mitteilung der Stadtverwaltung für die Ratssitzung in Zeiten stark steigender Baupreise nicht wirklich.

Der Umbau des Bahnhofs wird teurer als ursprünglich geplant. Beim Blick auf die neueste Kostentabelle fällt der Blick besonders auf das Empfangsgebäude. Hier geht die Verwaltung aktuell von einer 20-prozentigen Kostensteigerung aus. In konkreten Zahlen bedeutet das Mehrausgaben von gut 525.000 Euro gegenüber Juni 2020 Seinerzeit waren für das Empfangsgebäude inklusive Fahrradverleih, WC und Rückbau rund 2,5 Millionen Euro eingeplant.

Wo es weitere Kostensteigerungen gibt, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der DZ oder im E-Paper.

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