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Allein im Juni gab es 28 Fälle in Dülmen

Auto-Aufbrüche nehmen rasant zu

Dülmen

Fast jeden Tag ein aufgebrochenes Auto: Im Juni ist die Zahl dieser Straftaten in Dülmen rasant gestiegen. Die Polizei hat deshalb einen dringenden Rat an alle Autofahrer.

Von Kristina Kerstan

Foto: dpa

Die Zahlen? Sprechen für sich. Im ersten Halbjahr 2021 gab es im Dülmener Stadtgebiet genau 15 Aufbrüche von Fahrzeugen. Im gleichen Zeitraum dieses Jahres waren es 55 - und damit fast viermal so viele. Allein 28 dieser Straftaten ereigneten sich im Juni. Im Juli ist bisher ein neuer Fall dazugekommen.

Zwar umfasst diese Statistik sowohl Aufbrüche von Pkw als auch Firmenfahrzeugen. Aber: „Die Häufung von Fällen, bei denen Scheiben von Privatwagen eingeschlagen werden ist für Dülmen auffällig“, sagt Polizeisprecherin Britta Venker auf DZ-Anfrage hin.

Betroffen sei das gesamte Stadtgebiet, auch in Ortsteilen gab es bereits Fälle. Häufig schlugen die Täter nachts zu.

Dringender Rat: Keine Taschen im Auto lassen

In den meisten Fällen hätten Geldbörsen oder Taschen sichtbar im Auto gelegen, berichtet die Sprecherin. Weshalb die Polizei dringend dazu rät, weder Wertsachen noch irgendwelche Taschen im Wagen liegen zu lassen - selbst wenn nichts Wertvolles darin sei.

„Das stellt einen Täteranreiz da“, erläutert Venker. „In einem Fall war lediglich eine Sporttasche mit Sportsachen im Auto“ - aber das wussten die Täter halt nicht.

Wie der aktuelle Stand der Ermittlungen bei der Serie von Auto-Aufbrüchen ist, das lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag. Hinweise zu der Serie von Autoaufbrüchen nimmt die Polizei unter Tel. 02594/ 7930 entgegen. Wer etwas im Zusammenhang mit den Taten gesehen oder verdächtige Fahrzeuge beobachtet habe, der könne sich hier melden, betont Venker.

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