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Fahrgastzahlen bei Bürgerbus und AST steigen langsam

Auf Hygiene wird sehr geachtet

Dülmen. Seit zwei Wochen rollt wieder der Bürgerbus. Wie haben sich die Fahrgastzahlen entwickelt? Und wie sieht es beim Anrufsammeltaxi aus? Die DZ hat nachgefragt.

Das Anrufsammeltaxi wird noch nicht wieder so häufig angefordert wie vor Corona. Foto: Claudia Marcy

Weniger Fahrten  - weniger Einnahmen

Winfried Seysen, Kassenwart des Bürgerbusvereins Merfeld und Hausdülmen ht sich die Zahlen angesehen: Erste Vergleiche der eingenommenen Fahrgelder haben ergeben, dass rund 60 Prozent der vor Corona erzielten Einnahmen erreicht werden konnten. „Wir gehen davon aus, dass zum einen noch Vorbehalte wegen möglicher Ansteckung, und zum anderen noch die Unkenntnis über die neue Betriebsaufnahme zu dem derzeitigen Niveau beiträgt“, sieht Seysen noch deutlich Luft nach oben.

Städte- und Gemeindebund beklagt landesweiten Trend

Generell sind die Fahrgastzahlen im Nahverkehr drastisch zurückgegangen, beklagte jüngst der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Die Angst vor Ansteckung sollte niemanden davon abhalten, in den Bürgerbus zu steigen, findet Wilhelm Espeter, kommissarischer Vorsitzender des Bürgerbusvereins. „Im Bus tragen alle Fahrgäste eine Atemschutzmaske, jeder Bus verfügt über Desinfektionsspender und der Fahrer ist durch eine Plexiglasscheibe geschützt“, zählt er auf. Notfalls kann der Fahrer auch mit einer Maske aushelfen, falls ein Fahrgast keine dabei hat.

Unterschiedliche Entwicklungen beim AST

Was das Anruf-Sammel-Taxi (AST) angeht, so wird dieses wieder mehr angenommen. Wurden im Mai noch 14 Passagiere gezählt, so waren es im Juni 36, berichtet Astrid Herdering, RVM-Sprecherin für die Kreise Coesfeld und Borken. Am meisten genutzt von den insgesamt drei Strecken wurde die von Hausdülmen über Dülmen nach Hiddingsel. Praktisch überhaupt nicht nachgefragt war die Tour von Merfeld über Buldern nach Hiddingsel.

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