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Markus Trautmann und Kardinal von Galen

Annäherung in acht persönlichen Briefen

Dülmen.

Markus Trautmann hat ein Buch über Kardinal von Galen geschrieben. Es sei eine Streitschrift, sagt er. Es ist nicht das erste Buch des Pfarrers über von Galen.

Von Dülmener Zeitung

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Fauchen und schnurren – wenn Pfarrer Markus Trautmann einen Brief schreibt, hält er mit seinen Emotionen kaum hinter dem Berg. Zumal nicht, wenn es um den Seligen Clemens August Kardinal von Galen geht, Bischof von Münster in den Jahren 1933 bis 1946. Lange hat sich Trautmann mit dem Kardinal beschäftigt und ist sich sicher, dass sein geistiges Vermächtnis auch in der heutigen Zeit noch wertvoll ist.

„Vom Löwen gefaucht und geschnurrt. Heutige Begegnungen mit Kardinal von Galen“ umfasst acht Briefe, die Trautmann an Menschen in seinem Umfeld geschrieben hat. Dabei findet der Pfarrer oft deutliche Worte. „Das Buch ist eine Streitschrift“, sagt der Pfarrer. „Aber gerade in der heutigen Zeit möchte ich dafür sensibilisieren, dass man über verschiedene Meinungen diskutieren kann, sie aber auch aushalten muss.“

Vor der Veröffentlichung hat Trautmann selbstverständlich mit den Empfängerinnen und Empfängern der acht Briefe gesprochen, darunter eine Psychologin, ein pensionierter Schulleiter, eine Pastoralreferentin und eine Ergotherapeutin. „Es sind Menschen“, erklärt der Pfarrer, „denen ich in den vergangenen 40 Jahren in meinem Leben als katholischer Christ begegnet bin und die mich angespornt haben, meinen Glauben zu stärken."

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