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„Immer auch ein Stück Nostalgie“

Andrang bei Porzellanmeile blieb überschaubar

Dülmen

Erstmals nicht auf dem Marktplatz, sondern auf Marktstraße und Königsplatz fand am Samstag die Porzellanmeile statt. Sowohl Händler wie Kunden vermissten dabei jedoch den alten Standort.

Von Tatjana Thüner

Erstmals auf Königsplatz und Marktstraße fand am Samstag die Porzellanmeile statt. Foto: Thüner

Gerdi Tecklenborg hatte ein ganz bestimmten Ziel: „Ich suche schöne neue Bilderrahmen für meine Gemälde“, berichtete sie. Die Künstlerin studierte Literatur und Kunst, ganz genau sah sie sich am Samstag an den Ständen der Porzellanmeile um.

Auch wenn ihre Suche am Ende ohne Erfolg blieb: „Ich fand es trotzdem toll, über die Porzellanmeile schlendern zu können und die einzelnen Stücke zu betrachten.“

" Das Ganze ist eher eine notgedrungene Lösung"

Normalerweise findet die Porzellanmeile im Rahmen eines Samstagsmarktes statt. Diesmal jedoch war sie erstmals solo unterwegs. „Das Ganze ist eher eine notgedrungene Lösung gewesen, der Ausfall der Samstagsmärkte ist Corona geschuldet“, erklärte Marina Jordan von Dülmen Marketing.

„In diesem Jahr bieten wir kleinere Themenmärkte an, die Porzellanmeile ist der vierte davon.“ Und bei der, so fand Jordan, schwinge immer ein Stück Nostalgie mit.

Standort Marktplatz wird vermisste

Einer der Händler war Dieter Utz. Im Gepäck hatte er Porzellanteile „quer Beet“, die meisten Teile seien dabei von Bekannten und Verwandten. „Nach zwei Jahren Ruhe ist es schön, heute wieder am Markt zu sein und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“, betonte er.

Mit der Resonanz war er jedoch nicht sehr zufrieden. „Heute läuft es sehr schleppend, es sind deutlich weniger Besucher als auch Händler am Markt wie sonst.“ Und nicht nur er bedauerte: „Uns fehlt der alte Standort auf dem Marktplatz.“

Mehr in der DZ-Ausgabe von Montag.

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