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So lief das Maibaum-Aufstellen in Hausdülmen

An der Spitze thront die Ente

Hausdülmen

Neuer Baum, alte Ente: In Hausdülmen hat die Feuerwehr jetzt den Maibaum aufgestellt. Und auf der Spitze durfte ein ganz besonderes Tier nicht fehlen.

Von Stefan Bücker

Mit viel Muskelkraft stemmte die Feuerwehr den Maibaum in die Höhe. Foto: Bücker

Statt in den Mai zu tanzen, trafen sich zahlreiche Hausdülmener auf dem Dorfplatz am Pielebrunnen zum Aufstellen des nagelneuen Maibaums.

„Ich finde es sehr schön, dass Ihr euch entschieden habt, den Maibaum in einem öffentlichen Rahmen aufzustellen,“ dankte Ortsvorsteherin Gabriele Sondermann den Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft.

Während der Schützenverein Burgwache sich mit Getränken und Gegrilltem um das leibliche Wohl kümmerte, sorgte die Feuerwehr unter dem Kommando von Felix Möllers mit vereinten Kräften für das Aufrichten des Maibaums.

Neuer Baum aus den Wälder des Herzogs

Möllers, Chef des Unternehmens Holzteam Möllers, hatte im Vorfeld den Zustand des alten Baums nach eingehender Prüfung als für nicht mehr sicher befunden und ihn ausgemustert. „Als Ersatz haben wir nun ein Gehölz aus herzoglichen Wäldern“, berichtete André Schürmann, Vizechef der Burgwache.

„Es ist gut zu wissen, dass hier so gewissenhaft vorgegangen wird“, lobte Sondermann den Zimmermann. Zumal ein neuer Baum inklusive der Anbringung der Tafeln der Vereine und Gewerke sowie der auf der Spitze thronenden, silbernen Pieleente auch immer mit zusätzlicher Arbeit verbunden sei.

Mit Applaus honorierten die Gäste nach eineinhalb Stunden die Arbeit der Feuerwehr (darunter auch zwei Frauen), die überdies aus den Händen von Sondermann und Schürmann mit kühlenden Getränken belohnt wurden.

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