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Festival auf dem düb-Gelände

600 Fans bei „Last Chance to Dance“

Dülmen

Rund 600 Fans kamen zum Last Chance to Dance-Festival auf das düb-Gelände. Bis tief in die Nacht tanzten, sangen oder grölten die Musikfans beim Jugendkulturfestival unter anderem zu Death Metal, Punk-Rock, Grindcore oder Reggae.

Foto: Leonard Fischer

Diverse Metaller schwingen ihre Köpfe im Takt der Musik schnell vor-, rück- und seitwärts, in Kreisen oder Achterformen. Die Band fordert ihre Fans auf, einen Moshpit zu bilden, die Menge folgt bereitwillig. Körper werfen sich gegeneinander, männlich und weiblich, Jung und Alt, Groß und Klein.

Vor Gott und auf dem Moshpit sind alle Menschen gleich. Von den knapp 600 Fans des Festivals traut sich jedoch nur eine Minderheit in den wilden Tanzkreis. Das Line-up bot einiges in der 11. Auflage des „Last Chance to Dance“ auf der Außenwiese des düb am Samstag. Bis tief in die Nacht tanzten, sangen oder grölten die Musikfans beim Jugendkulturfestival unter anderem zu Death Metal, Punk-Rock, Grindcore oder Reggae.

„Wir sind jetzt breiter aufgestellt, haben mehr Bands und mehr Musikrichtungen im Programm. Wir sind mehr Mainstream geworden“, meint Alexandra Boldt, pädagogische Fachkraft der Neuen Spinnerei. Diese hat das Festival mit vielen Ehrenamtlichen in Kooperation mit dem Kulturteam der Stadt Dülmen und dem düb organisiert. Hauptsächlich 14- bis 27-Jährige, aber auch ältere Fans härterer Musik haben sich eingefunden vor den zwei großen Bühnen, die frontal gegenüber in etwa 50 Metern Entfernung aufgestellt sind.

Die Organisation ist ein Kraftakt: Boldt und ihr Kollege Karsten Friebel vom Kulturteam unterbrechen das Gespräch immer wieder für eingehende Botschaften auf ihren Ohrsteckern. „Ohne die Funkgeräte würden wir uns hier dumm und dämlich laufen“, sagen sie, während Reckless Upstarts‘ Gitarrenklänge über die Wiese dröhnen. Auch die Dülmener Band Death by Exile wird später auftreten, doch einige reisen erst später für den renommierten Main-Act Slime an.

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