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Nach Einbruch

Fahrradwerkstatt fehlt das Werkzeug

Dülmen. Bei einem Einbruchdiebstahl Ende März in der Fahrradwerkstatt der Ökumenischen Flüchtlingsinitiative ÖFID wurden nun alle Werkzeuge, sämtliche Schrauben und Eisenkleinteile sowie einige Fahrrad-Ersatzteile entwendet. Somit ist die Fahrradgruppe momentan nicht arbeitsfähig und der Fortbestand des Einsatzes dieser Gruppe nicht gesichert.

Reparaturen sind in der Fahrradwerkstatt der ÖFID derzeit nicht möglich. Foto: dpa

Vier Schrauber im Einsatz

Seit Herbst 2015 gibt es die Fahrradgruppe der ÖFID. Sie kümmert sich seitdem um die Mobilität von Geflüchteten und sozial Schwächeren in Dülmen, indem sie Fahrräder aller Art instand setzt und bedürftigen Menschen zur Verfügung stellt Die Fahrräder werden in der Regel von Dülmenern gespendet und in der Kellerwerkstatt hauptsächlich von den vier ehrenamtlichen Schraubern repariert und verkehrssicher gemacht.

850 Räder wurden fit gemacht

So konnten seit Ende 2015 bis Anfang 2020 rund 850 Fahrräder an Geflüchtete und Bedürftige ausgegeben werden, die dadurch Mobilität erhielten oder behielten, so eine Mitteilung. Das dazu benötigte Werkzeug wurde im Laufe der Jahre den Schraubern durch die zahlreichen ÖFID-Spenden, aus Mitteln der Flüchtlingshilfe des Kreises und des Bistums finanziert. Auch persönliche Werkzeuge der Schrauber fanden ihren Einsatz. So entstand eine Fahrradwerkstatt, in der viele Reparaturen selbst ausgeführt werden konnten.

Wie es weitergeht

Sobald die Umstände der Corona-Pandemie es wieder zulassen, wird das Team in Rücksprache mit der ÖFID über die weitere Zukunft und die Perspektiven der Arbeit dieser Gruppe beraten.

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