So., 16.12.2018

Wiener Forscher mit Vorstoß Erstes abhörsicheres Quantennetzwerk mit vier Teilnehmern

Die quantenmechanische Verschränkung von Lichtteilchen wurde von Wiener Forschern eingesetzt, um innerhalb eines Netzwerks abhörsichere Kommunikation zwischen mehreren Teilnehmern zu ermöglichen.

Eine abhörsichere Kommunikation im Internet - die Quantenkryptografie will das ermöglichen. Noch ist das Zukunftsmusik. Doch Wissenschaftler aus Österreich haben eine Hürde überwunden. Von dpa

Sa., 15.12.2018

System ist zu langsam Plastikmüll-Fänger «Ocean Cleanup» funktioniert noch nicht

Die Abfallsammelanlage «The Ocean Cleanup» schwimmt auf ihrem Weg zum Einsatzort im Pazifischen Ozean in der Bucht von San Francisco.

Rotterdam (dpa) - Das System «The Ocean Cleanup» zur Säuberung des Pazifiks von Plastikmüll funktioniert noch nicht. Knapp zwei Monate nach dem Start habe die Anlage noch kein Plastik eingesammelt, sagte ein Sprecher des Projekts der Deutschen Presse-Agentur. Von dpa


Fr., 14.12.2018

Rückmeldung in einem Gespräch? Blink Blink: Wie wir mittels Blinzeln kommunizieren

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, und Bundeskanzlerin Angela Merkel kommen beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg zusammen. Die Art zu Blinzeln hat Einfluss auf das Redeverhalten eines Gesprächspartners.

Alle paar Sekunden blinzeln wir. Kaum jemand nimmt dabei die Lidschläge des Gegenübers war. Oder etwa doch? Von dpa


Do., 13.12.2018

Hydrothermale Carbonisierung Israelische Forscher verwandeln Kot in Kohle

Amit Gross hält Kohle aus menschlichem Kot in der Hand.

Kann der Gang zur Toilette Energie liefern? Israelische Forscher verwandeln Kot in Kohle und träumen von nachhaltigen Sanitäranlagen auf der ganzen Welt. Von dpa


Do., 13.12.2018

Weltgesundheitsorganisation Leben von 1,7 Millionen Neugeborenen können gerettet werden

Eine junge Frau hält einen Kindersarg in den Händen.

Genf (dpa) - Der Tod von 1,7 Millionen Neugeborenen könnte nach einer UN-Studie jedes Jahr mit richtiger medizinischer Versorgung verhindert werden. Von dpa


Mi., 12.12.2018

Studie aus Potsdam Mehr extreme Niederschläge und Trockenheit wegen Klimawandel

Überschwemmungen im vietnamesischen Phong Dien.

Kattowitz (dpa) - Auf der Welt gibt es regional wegen der Erderwärmung mehr extreme Regenfälle oder mehr Trockenheit bis hin zu Dürren. Von dpa


Mi., 12.12.2018

Unglaubliche Geschwindigkeit Schnellste Bewegung: Ameisen schnappen ultraschnell

Dracula-Ameisen haben den schnellsten Schnappkiefer der Welt.

Schnell, schneller, Schnappameise. Mit schier unglaublicher Geschwindigkeit lassen manche Insekten ihre Mundwerkzeuge schnippen. Wie das gelingt, haben Forscher herausgefunden. Wie die Tiere ihre Waffe einsetzen, soll nun genauer erkundet werden. Von dpa


Di., 11.12.2018

Tipps gegen Pfunde Hilfe in der Plätzchenzeit

Die Deutschen sind zehn Tage nach Weihnachten am dicksten.

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Britische Forscher geben Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. Und das wirkt tatsächlich. Von dpa


Di., 11.12.2018

18 Mrd. Kilometer entfernt «Voyager 2» verlässt als zweite Sonde Heliosphäre der Sonne

Die Abbildung zeigt die Position der NASA-Sonden Voyager 1 und Voyager 2 außerhalb der Heliosphäre der Sonne, die sich weit über die Umlaufbahn von Pluto hinaus erstreckt.

Sie dringen in Regionen vor, die nie zuvor eine Raumsonde erkundet gesehen hat: Nach ihrer Schwester ist nun auch «Voyager 2» aus dem Bereich der Magnetfelder um die Sonne geflogen. Von dpa


Mo., 10.12.2018

Klimaneutral aber gefährdet Bhutans Energiequellen trocknen aus

Bhutan gilt als einziges klimaneutrales Land der Welt, leidet aber unter den Folgen des Klimawandels.

Dass Bhutan größtenteils aus Wald besteht, schreibt seine Verfassung vor. Aber auch als Land, das mehr Kohlendioxid schluckt als ausstößt, leidet es unter den Folgen des Klimawandels. Dem armen Himalaya-Königreich fehlen die Mittel, sich abzusichern. Von dpa


Mo., 10.12.2018

Voll im Trend 50 Jahre nach Mondlandung: Massenansturm auf Erdtrabanten

Der Mond ist zwischen den Ästen eines Baumes zu sehen.

Lange galt der Mars als Objekt der Begierde im Weltraum. Jetzt, fast ein halbes Jahrhundert nach der ersten Mondlandung, ist der Erdtrabant zurück im Scheinwerferlicht. Weltweit wird wieder zum Mond gestrebt. Läuft wieder ein Rennen - und wenn ja, wer gewinnt diesmal? Von dpa


Fr., 07.12.2018

«Singing Shrinks» Einfach singen: Wie Seelenklempner Stress bewältigen

«Wir sind weltweit der einzige Chor, der nur aus Psychiatern, Psychologen und Neurologen besteht», sagt Gründer Mazda Adli am Rande der Probe in einer alten Hörsaalruine auf dem Charité-Gelände.

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychologen, Psychiater und Neurologen gemeinsam. Für die Singing Shrinks, die Singenden Seelenklempner, sind die Proben weit mehr als nur Gesang. Von dpa


Do., 06.12.2018

Firma Continental Löwenzahn im Autoreifen: Alternative zu tropischem Kautschuk

Der Reifenhersteller Continental erforscht in Anklam den russischen Löwenzahn zur Gewinnung von Naturkautschuk für die Reifenherstellung.

Die Firma Continental will einheimischen Naturkautschuk gewinnen und in ihren Autoreifen verarbeiten. Noch steckt die Technologie, Kautschuk aus Löwenzahnwurzeln zu extrahieren, in den Kinderschuhen. Doch in Anklam entsteht ein Versuchslabor. Von dpa


Do., 06.12.2018

Meilenstein Pavian lebt mehr als halbes Jahr mit Schweineherz

Mit mikrochirurgischen Instrumenten wird an einem Schweineherz in der Uniklinik in Frankfurt am Main operiert.

Der Mangel an Spenderorganen und Pläne zu neuen Regelungen sorgen derzeit politisch für Zündstoff. Die Wissenschaft ist inzwischen einer anderen Lösung auf der Spur: Sie will Organe von Tieren ersetzen - hier ist nun ein wesentlicher Schritt geglückt. Von dpa


Mi., 05.12.2018

Machbarkeitsnachweis Kind mit Hilfe einer Gebärmutter von toter Spenderin geboren

Das vom Transplantationschirurgen Dr. Wellington Andraus zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Mädchen, das von einer Frau mit einer transplantierten Gebärmutter geboren wurde.

São Paulo/London (dpa) - Erstmals hat eine Frau mit der Gebärmutter einer toten Organspenderin ein Kind zur Welt gebracht. Das Baby wurde nach unkomplizierter Schwangerschaft schon Ende 2017 in Brasilien geboren, wie das Team um Dani Ejzenberg von der Uniklinik São Paulo im Fachblatt «The Lancet» berichtet. Von dpa


Mi., 05.12.2018

Zu hohe Nährstoffbelastung Rote Liste: Fast ein Drittel heimischer Wildpflanzen bedroht

Adonisröschen gehören zu den Wildpflanzen, die in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.

Ackerwildkräuter und Adonisröschen haben in Deutschland einen schweren Stand. Sie lieben nährstoffarme Böden. Intensive Landwirtschaft mit viel Dünger kann ihre Standorte bedrohen. Von dpa


Di., 04.12.2018

Senderausstattung geplant Kein DNA-Nachweis für Wolf nach Tierbiss auf Friedhof

Wolf beißt Mensch? In Steinfeld hat sich dieser Verdacht nicht erhärtet.

Hat ein Wolf einen Mann in der Gemeinde Steinfeld am Moor angegriffen? Die Untersuchung von Spuren bringt keine Klarheit. Niedersachsens Umweltminister will jetzt das Rudel in der Gegend mit Sendern ausstatten. Von dpa


Di., 04.12.2018

Substanzen in Pflegemitteln Kosmetika der Mutter beeinflussen Pubertät des Nachwuchses

Für die Studie nahmen die Forscher von jeder schwangeren Frau zwei Urinproben.

Seit Jahren setzt die Pubertät bei Jugendlichen immer früher ein - vor allem bei Mädchen. In einer Langzeitstudie finden Forscher nun Zusammenhänge zwischen der Belastung von Müttern mit Kosmetika- und Körperpflege-Zusatzstoffen und dem Pubertätsbeginn ihrer Töchter. Von dpa


Di., 04.12.2018

Warnung vor Eingriffen Babys mit manipuliertem Genom: WHO-Chef will Standards

«Genom-Editierung wirft ethische, soziale und Sicherheitsfragen auf», sagt Tedros.

Der Bericht über Genommanipulationen an Embryos aus China hat weltweit Empörung ausgelöst. Die WHO beruft jetzt Experten ein. Ausschließen will der WHO-Chef solche Verfahren nicht von vornherein. Von dpa


Di., 04.12.2018

Lebensraum wird immer kleiner Staudamm aus China: Todesurteil für den Tapanuli-Orang-Utan?

Extrem scheu: Der Tapanuli-Orang-Utan ist der seltenste Menschenaffe der Welt und vom Aussterben bedroht.

Der Tapanuli-Orang-Utan ist der seltenste Menschenaffe der Welt und vom Aussterben bedroht. Ausgerechnet in seiner Heimat auf Sumatra wird jetzt mit chinesischem Geld Staudamm gebaut. Umweltschützer sind entsetzt: Das sei der «Super-GAU für die Orang-Utans». Von dpa


Di., 04.12.2018

Satellit mit Gewächshaus Startschuss für Weltraum-Tomaten

Mitarbeiter verpacken den Satellit Eu:CROPIS für den Transport von Bremen zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien.

Immer wieder musste der Start verschoben werden, jetzt ist ein Gewächshaus-Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt unterwegs - und die Tomaten können wachsen. Von dpa


Mo., 03.12.2018

Größte Forschungsmaschine Zweijährige Wartung: Cern-Teilchenbeschleuniger fährt runter

Ein Techniker arbeitet am Cern in einem Tunnel für den Teilchenbeschleuniger LHC in Meyrin bei Genf.

Zwei Jahre sind die Protonenstrahlen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch den Cern-Teilchenbeschleuniger gerast, jetzt ist erst mal Pause. 150 Tonnen flüssiges Helium müssen gelagert werden. Von dpa


So., 02.12.2018

Tümpel-Tierchen Farbenprächtiger Bergmolch ist «Lurch des Jahres 2019»

Der Bergmolchist ein typischer Bewohner waldreicher Mittelgebirge, besiedelt aber auch tiefere Lagen Mitteleuropas.

Auf Feuersalamander und Grasfrosch folgt der Bergmolch. Das als Männchen extrem farbenfrohe Tümpel-Tierchen ist «Lurch des Jahres 2019». Von dpa


Fr., 30.11.2018

Experte rät zur Koloskopie Darmkrebs-Test wird weniger genutzt

Begehbares Darm-Modell im Geraer SRH Waldklinikum: 2016 nutzten 11,4 Prozent weniger Menschen in Deutschland Tests zur Früherkennung von Darmkrebs als noch 2012. Fozto: Bodo Schackow

Ein wichtiger Test zur Früherkennung von Darmkrebs wird von immer weniger Menschen genutzt. Sind die Deutschen Vorsorgemuffel? Ein Hamburger Präventionsexperte hält diesen Schluss für voreilig. Von dpa


Do., 29.11.2018

Hitze setzt mehr Menschen zu Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel gestiegen

Vor allem in dichter besiedelten Regionen steigen die Temperaturen besonders stark: um 0,8 Grad Celsius von 1986 bis 2017.

Der Klimawandel wird immer stärker auch zur Gesundheitsgefahr. Davor warnt ein großes Forscherkonsortium. Es sieht jedoch auch Lichtblicke. Von dpa


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