Weltweit mehr als 3000 Opfer
Coronavirus: Weitere Neu-Infektionen in China und Südkorea

Während die Zahl der neuen Erkrankungen in China langsam abnimmt, breitet sich die Lungenkrankheit weltweit aus. Am stärksten betroffen nach China ist Südkorea.

Montag, 02.03.2020, 04:21 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 05:00 Uhr
Krankenschwestern montieren Gesichtsmasken für Infizierte.
Krankenschwestern montieren Gesichtsmasken für Infizierte. Foto: Uncredited

Peking (dpa) - Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen in China und Südkorea ist weiter gestiegen.

In China sind erneut 42 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Damit sind bisher 2912 Menschen auf dem chinesischen Festland dem neuartigen Coronavirus zum Opfer gefallen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, kamen landesweit zudem 202 neue Infektionen hinzu, womit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Erkrankungen in China auf über 80.000 gestiegen ist. Mehr als die Hälfte der seit Ausbruch des Virus erkrankten Patienten wurde jedoch nach offiziellen Angaben mittlerweile geheilt.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Südkorea ist auf mehr als 4000 gestiegen. Über die Nacht zum Montag kamen 476 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten. Damit wurden bisher 4212 Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet - so viele wie nirgendwo sonst außerhalb Chinas, wo die Lungenkrankheit im Dezember ausgebrochen war. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, kletterte in Südkorea um vier auf 22.

Die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 ist weltweit auf über 3000 gestiegen. Mit den in China bestätigten Todesopfern sind es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 3022 Tote.

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