Klarer Kopf
Udo Lindenberg: Drogen und Sauferei bringen nichts

Mit seinen Alkoholexzessen hat Udo Lindenberg für Schalgzeilen gesorgt. Seine Bilanz fällt nüchtern aus.

Freitag, 17.05.2019, 11:28 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 11:30 Uhr
Udo Lindenberg hat mit sich einen Deal gemacht.
Udo Lindenberg hat mit sich einen Deal gemacht. Foto: Axel Heimken

Berlin (dpa) - Rockmusiker Udo Lindenberg (73) findet nicht, dass Alkohol und Drogen etwas bringen. «Ich habe die Erfahrung, dass Drogen und Sauferei nichts bringen, das entscheidende Ding muss von einem selber kommen», sagte der Künstler der «Berliner Morgenpost».

Andere Menschen könnten einem allerdings kaum helfen, aus der Sucht zu kommen. «Man muss mit sich selber einen Deal machen. Ich habe den Deal gemacht: Wenn ich die Sauferei aufgebe, kann ich wieder durchstarten.»

Lindenberg, der seit den Siebzigern im Musikgeschäft ist, machte zeitweise mit Alkoholexzessen Schlagzeilen - etwa mit 4,7 Promille. 2008 gelang ihm ein Comeback. «Das große Ding geht nur ohne Suff im Kopp», heißt es in seiner Biografie «Udo», die vergangenen Herbst erschien. Nur ein Eierlikörchen sollte ab und an erlaubt sein.

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