Hilfstier
Blindenführpferd besucht Europaparlament

Warum nur Hunde? Es gibt auch andere Hilfstiere für Menschen, die selbst nicht sehen können. Und die sollen nach Willen der liberale EU-Abgeordneten Hilde Vautmans ebenfalls Zugang zu öffentlichen Räumlichkeiten bekommen.

Dienstag, 25.09.2018, 16:32 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 16:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 25.09.2018, 16:32 Uhr
Ein Pferd im Parlament: Hilde Vautmans (r), Abgeordnete des Europäischen Parlaments, geht mit Monique Van den Abbeel und ihrem Pony Dinky zu einer Pressekonferenz.
Ein Pferd im Parlament: Hilde Vautmans (r), Abgeordnete des Europäischen Parlaments, geht mit Monique Van den Abbeel und ihrem Pony Dinky zu einer Pressekonferenz. Foto: Thierry Roge

Brüssel (dpa) - Ein Pferd hat im Brüsseler Europaparlament für Aufsehen gesorgt.

Mit dem Besuch des Ponys Dinky wollte die liberale Abgeordnete Hilde Vautmans am Dienstag darauf aufmerksam machen, dass die Gesetzgebung für Hilfstiere von Hunden auf anderen Tiere ausgeweitet werden sollte, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Dinky ist ein Blindenführpferd und kam in Begleitung der sehbehinderten Autorin Monique Van den Abbeel ins Parlament.

«Monique und Dinky öffnen Türen für alle Assistenten in Europa. Sie zeigen, dass wir von nun an nicht nur an Assistenzhunde, sondern an Hilfstiere denken sollten», teilte Vautmans mit. Die aktuelle Gesetzgebung müsse geändert werden, so dass neben Hunden künftig auch andere Tiere Zugang zu öffentlichen Räumlichkeiten hätten.

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