Matratze als Nase
Riesenschneemann lockt Schaulustige ins Erzgebirge

Auch wenn es derzeit nicht mehr ganz so klirrend kalt ist, hoffen die Erbauer, dass ihr Bauwerk auf 900 Meter Höhe bis mindestens März nicht schmelzen wird. «Sapparino der Erschte» soll auf den geplanten Skifasching in zehn Tagen aufmerksam machen.

Mittwoch, 15.02.2017, 16:42 Uhr

«Sapparino der Erschte» wird nicht ewig bleiben, doch fürs Erste thront er über dem Skigebiet im Vogtland.
«Sapparino der Erschte» wird nicht ewig bleiben, doch fürs Erste thront er über dem Skigebiet im Vogtland. Foto: Jan Woitas

Carlsfeld (dpa) - 15 Tonnen Schnee, ein knapp 40 Meter langer Schal und eine Matratze als Nase: Ein mit 15,5 Metern rekordverdächtig großer Schneemann lockt derzeit zahlreiche Schaulustige nach Carlsfeld im Erzgebirge .

«Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, so viele Besucher hatten wir hier noch nie», sagte eine Mitarbeiterin der Touristeninformation am Mittwoch. Seit zehn Tagen steht «Sapparino der Erschte» in Carlsfeld, erbaut von mehreren Männern aus dem Ort. Gedacht war der Riesenschneemann , um auf den Skifasching am 25. Februar aufmerksam zu machen.

Für den nach Angaben der Erbauer derzeit größten Schneemann Deutschlands wurden rund 300 Kubikmeter Schnee verbaut. Elf Tage lang arbeiteten die Männer mit Muskelkraft, Hebebühne, Radlader und Schneefräse, um den Schneeberg in Form zu bringen. Die Frauen im Ort strickten dazu einen 39 Meter langen Schal. Für den spitzen Hut, Augen und Köpfe wurden Holzplatten angestrichen.

Die Macher sind sicher, dass der Schneemann in Carlsfeld, das auf 900 Metern Höhe liegt, bis mindestens März oder April stehen bleibt - trotz der derzeit eher milden Temperaturen.

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