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Kabarettist Schafroth findet Banker-Sprache «amüsant»

Berlin (dpa) - Maxi Schafroth, deutscher Kabarettist, Schauspieler und Filmemacher mit Bankausbildung, findet die Sprache der Bank-Branche «sehr amüsant».

Sonntag, 09.08.2015, 11:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.08.2015, 11:21 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 09.08.2015, 11:26 Uhr
Der Schauspieler und Kabarettist Maximilian Schafroth amüsiert sich über die Banker-Sprache.
Der Schauspieler und Kabarettist Maximilian Schafroth amüsiert sich über die Banker-Sprache. Foto: Peter Kneffel

Der « Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung » sagte der 1985 geborene Comedy-Star: «Sobald Menschen in isolierten Gruppen sind, verhalten sie sich kurios, angefangen mit ihrer Sprache, eingeübt in zahllosen Sitzungen: Die Deal-Pipeline ist prall gefüllt, sagen die Experten fürs Financial Engineering. Da machen wir jetzt das nächste Big Ticket.»

Schafroth erzählt, dass in seinem Publikum Menschen säßen, die das täglich durchlitten: «Die lechzen förmlich danach, dass man diese hirnverbrannte Meeting-Kultur hochnimmt.»

Erste Kenntnisse über das Finanzwesen habe ihm sein Großvater, ein Molkereidirektor und «wahrer Grandseigneur», vermittelt: «Mit sieben oder acht Jahren habe ich mir eine Schreibmaschine gekauft, mein Kinderzimmer sah aus wie das Chefbüro in einem mittelständischen Betrieb, aufgereihte Leitz-Ordner, sauber beschriftet: Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen», erzählte der Kabarettist der Zeitung. «Das habe ich mir alles von meinem Opa abgeschaut.» In den 1990er Jahren hätten ihn dann die «Börsentypen mit den Hosenträgern» beeindruckt, die «heute die Bösewichter sind».

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