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J.K. Simmons: Hauptrollen oft zu viel Arbeit

Berlin (dpa) - Oscar-Preisträger J.K. Simmons (60) fühlt sich sehr wohl mit Nebenrollen. «Wie viel von diesem Gesicht will man in einem Film sehen?», fragte der Oscar-Preisträger («Whiplash») scherzhaft im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur.

Samstag, 08.08.2015, 10:56 Uhr

Oscar-Preisträger J. K. Simmons verbringt lieber Zeit mit der Familie als 70 Stunden die Woche zu arbeiten.
Oscar-Preisträger J. K. Simmons verbringt lieber Zeit mit der Familie als 70 Stunden die Woche zu arbeiten. Foto: Paul Buck

Ein kurzer komischer Film-Moment hier und da - das reiche ihm. «Es gab Angebote, da habe ich mir gesagt: "Das sieht nach zu viel Arbeit aus!" Ich will nicht 70 Stunden die Woche arbeiten, ich habe Frau und Kinder, ich will lieber zu Hause sein.»

Für seine Darstellung eines strengen, aggressiven Musiklehrers in «Whiplash» bekam Simmons in diesem Jahr einen Oscar. Diese Auszeichnung bringe ihm nun viele Jobangebote und noch mehr Möglichkeiten, Rollen abzulehnen: «Ich habe schon Nein gesagt, als ich es mir noch gar nicht leisten konnte, aber ich wollte nie etwas machen, von dem ich einmal sagen müsste: "Ach ja, das hab ich nur fürs Geld getan."»

Zuletzt war Simmons neben Arnold Schwarzenegger in «Terminator: Genisys» zu sehen. Demnächst ist er neben Emile Hirsch in der Komödie «The Runaround» zu sehen.

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